Wie man sich ein Zimmer teilt, während man Erfahrungen im Ausland sammelt

Irgendwann kommt die Zeit, in der man ein Praktikum im Ausland absolvieren möchte und sich möglicherweise ein Zimmer mit jemandem teilen muss. Dies wird weder dein Bruder noch deine Schwester und auch nicht dein bester Freund sein. Vielleicht teilst du dein Zimmer mit einer absolut fremden Person, von der du gar nichts weißt: wann steht er/sie gewöhnlicherweise auf, ist er/sie laut oder doch eher leise? Auch weißt du nicht einmal, ob diese Person sauber und ordentlich ist oder nicht usw. Es spielt keine Rolle, ob du zu Hause in einem eigenen Zimmer lebst oder ob du schon einmal Erfahrung damit gesammelt hast, dir ein Zimmer mit jemand anderem zu teilen.

Eine Freundschaft kann schneller entstehen, als du es dir vorgestellt hast.
Gemeinsam aufzuwachen und abends ins Bett zu gehen, nachdem man einen Film geschaut oder sich über witzige Erlebnisse des Tages unterhalten hat, sogar das Putzen, das man zusammen macht, kann dich dein Heimweh und deine vorherige Routine vergessen lassen. Du wirst dich dieser Person sehr nahe fühlen, obwohl diese dir vor einiger Zeit noch absolut fremd war. Es klingt seltsam und vielleicht ist es das auch, aber du kannst innerhalb von ein paar Wochen eine Art Familie aufbauen.
Tag für Tag wirst du dich in eine einzigartige Beziehung einleben und dich an eine komplett neue Routine gewöhnen, die du am Ende deines Praktikums, wenn du wieder nach Hause kommst, sehr vermissen wirst.

Was ist, wenn du Pech hast und eine/n unfreundliche/n Mitbewohner/in hast?
Zuerst einmal: verzweifle nicht! Ziehe niemals voreilige Schlüsse. Vielleicht ist es nur der erste Eindruck und er oder sie braucht mehr Zeit, um seine/ihre positive Seite zum Vorschein zu bringen.
Also warte nur eine Weile und beobachte, ob er/sie freundlicher wird und dann zu dir Vertrauen aufbauen kann. Wenn dies nicht der Fall ist und er/sie absolut unfreundlich und unhöflich ist, denke stets daran, dass du nicht mit jedem klarkommen musst. Du hast dein Bestes gegeben und es muss dir daher keinesfalls Leid tun. Verhalte dich weiterhin so gut wie möglich und knüpfe Beziehungen außerhalb. Du musst nicht unbedingt eine besondere Beziehung mit deinem Mitbewohner/deiner Mitbewohnerin haben.
Bleib positiv und lächle weiter, dann wirst du mit dir und anderen im Einklang sein und diese werden sich um dein Wohlbefinden bemühen.

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