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Praktikum – eine Schlüsselerfahrung

Warum sind Praktika so wichtig?
Sie vertiefen theoretisches Wissen und spielen während des gesamten Bildungsweges eine wichtige Rolle. Ein Praktikum zu machen ist für Studenten sehr interessant und kann sich nur bezahlt machen.
Warum ist es so lohnend?
Ich werde dir ein paar Gründe nennen: Ein Praktikum kann dir helfen, herauszufinden, ob die Karriere und die Richtung, die du bisher auf deinem Bildungsweg eingeschlagen hast, wirklich die Erfüllung deiner Wünsche bedeuten. Nichts ist besser als eine konkrete Arbeitserfahrung, um zu erkennen, was dich erwartet und was du im Studium noch lernen musst. Du wirst Dinge lernen, die dir in der Schule niemand beibringt. Ein Praktikum gibt dir die Chance, mit erfahrenen Leuten zusammenzuarbeiten, die ihre Erfahrungen mit dir teilen und Ratschläge geben. Des Weiteren öffnet es eine Tür in die Arbeitswelt und Praktika sind immer ein Plus im Lebenslauf.
Während des Praktikums kannst du Kontakte knüpfen, die dir den Einstieg nach dem Studium erleichtern werden und die Glücklichen unter uns bekommen am Ende sogar ein Jobangebot. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du ein Praktikum nie auf die leichte Schulter nimmst sondern immer ernsthaft an die Sache herangehst.
Ein Praktikum im Ausland ermöglicht es dir, verschiedene Arbeitsweisen zu vergleichen, deine Englischkenntnisse zu verbessern und viele Chefs wissen eine solche Erfahrung wirklich zu schätzen. Der Vorteil eines Auslandspraktikums ist, dass du deine theoretischen Kenntnisse in die Praxis umsetzen kannst und dir gleichzeitig neue Kenntnisse aneignest, sowie interkulturelle Fähigkeiten erwirbst und Arbeitsweisen und Abläufe des Unternehmens kennenlernst. Du hast die Möglichkeit, in diesem Land ein soziales Netzwerk aufzubauen.
Auf jeden Fall ist ein Praktikum wertvoller, wenn die Wahl des Landes nicht nur aufgrund der Sprache getroffen wird. Über sprachliche und kulturelle Aspekte solltest du dir bereits beim Verfassen deines Bewerbungsschreibens Gedanken machen.
Dies alles sind Gründe ein Praktikum zu machen. Egal ob in deinem Heimatland oder im Ausland, es wird dir viele Erfahrungen bringen und dir einen Einblick in die Arbeitswelt geben.

Wie du dich auf dein Praktikum vorbereiten solltest

In der stetig wachsenden, globalen Geschäftswelt, wird die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt immer erbarmungsloser und die Mehrzahl junger Leute entscheidet sich für ein Hochschulstudium bevor sie ins Arbeitsleben einsteigen. In der Konsequenz ist das 21. Jahrhundert reich an Hochschulabsolventen und Arbeitgeber schauen nicht mehr nur auf das Abschlusszeugnis, sondern zunehmend auch auf Arbeitserfahrungen und Fertigkeiten. Die beste Möglichkeiten, bei beidem gut abzuschneiden (beides hängt zusammen) sind Praktika, die man erfolgreich absolvieren sollte, um sie dem Lebenslauf als Referenz hinzufügen zu können. Die folgenden Tipps sind für diejenigen, die gut vorbereitet sein möchten, bevor sie an ihrem ersten Tag durch die Tür gehen.
Zuallererst solltest du die Branche kennen und wissen, wie dort gearbeitet wird. Du musst also lernen, was in dem entsprechenden Wirtschaftszweig vor sich geht, um das Unternehmen, in dem du arbeiten wirst, zu verstehen sowie auch dessen Konkurrenten und Geschäftspartner. Dies ist die beste Möglichkeit, effizient zu arbeiten und zu wissen, was im Unternehmen erwartet wird. Beschäftige dich insbesondere mit Artikeln über die Branche, mit aktuellen Trends und wichtigen Marktteilnehmern. Indem man sich in der Branche auskennt, in der man arbeitet, vermittelt man dem Chef ein gutes Gefühl, der dann zuversichtlicher wird.
Außerdem solltest du dich selbst googeln, um zu wissen, was andere bereits über dich und dein Leben wissen. Du solltest sicherstellen, dass die Ergebnisse von Unternehmen als „unbedenklich“ eingestuft werden, musst aber nicht besorgt sein, wenn du in den Suchergebnissen auftauchst. Jeder weiß und erwartet, dass du Strandbilder auf Facebook und Kommentare mit harten Worten hinterlassen hast. Du solltest dich nur vergewissern, dass deine Privatsphäre-Einstellungen sicher sind.
Des Weiteren musst du in der Lage sein, neue Medien zu verstehen und anzuwenden. Die Bedeutung des Internets im Geschäftsleben nimmt zu, was dazu führt, dass man von dir die Kenntnisse erwartet, mit diesen neuen Medien umzugehen. Neben dem persönlichen Gebrauch von Facebook, Twitter, Instagram und Blogs, muss dir auch bewusst sein, warum sie für die Branche und dein Unternehmen wichtig sind. Informiere dich darüber und beobachte Trends in den Medien über demographische und branchenbezogene Entwicklungen. Dein Verständnis dieser neuen Medien wird dir bei deinem Praktikum nutzen und dich befähigen, diese neuen Technologien anzuwenden und mit der Geschäftsleitung darüber zu kommunizieren.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass, ganz gleich ob du bezahlt wirst oder nicht, jedes Praktikum als eine Gelegenheit gesehen werden sollte, um Kontakte in der Branche zu knüpfen. Es könnte bei der Jobsuche wichtig sein und den entscheidenden Unterschied zur Konkurrenz ausmachen. Somit ist es sinnvoll, dich auf dein Praktikum genauso wie auf einen Job vorzubereiten.

Die beste Möglichkeit, erwachsen zu werden: Mein erster Auslandsaufenthalt

Es ist jetzt schon ein paar Jahre her seit ich zu meinem ersten Auslandsabenteuer aufbrach; ohne meine Freunde und weit weg von „Mama“. Es war im Jahr 2007. Ich hatte gerade mein Abitur abgelegt, als ich nach Montreal, Kanada, ging. Ich hatte mich dazu entschieden, Romanistik zu studieren. Aber bevor es losgehen konnte musste ich mein Französisch auffrischen. Ich hatte bereits sechs Jahre Französischunterricht in der Schule, allerdings war meine letzte Stunde zwei Jahre her. Ich hätte auch einfach nach Frankreich gehen können. Aber als Weltenbummler, der ich schon damals war, wäre mir das natürlich viel zu langweilig gewesen! Also entschied ich mich für Kanada: Montreal sollte es sein!
Ich kann nicht beschreiben, was mir alles durch den Kopf ging, als ich allein am Flughafen saß und über all das nachdachte, was ich hinter mir gelassen hatte und was jetzt vor mir lag. Und schon ging das Abenteuer los: Mein erster Flug von Frankfurt nach London hatte Verspätung, wodurch ich nur sehr wenig Zeit hatte um in Heathrow von einem Terminal zum anderen zu gelangen. Ich habe dort ein paar andere Deutsche getroffen, die ebenfalls in Eile waren, um ihren Anschlussflug zu erreichen. Gemeinsam haben wir schließlich herausgefunden, wie wir schnell ans andere Terminal gelangten: Wir mussten den Bus nehmen! Da wir ja in Großbritannien waren, fuhr der Bus auf der linken Seite der Straße, was einige der Deutschen im Bus ziemlich schockierte. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt nur daran, was ich machen würde, wenn ich meinen Flug verpassen würde: Zum Glück lief alles gut und ich kam sicher in Kanada an.
Gleich nach der Ankunft schnappte ich meine zwei riesigen Koffer (ja, damals war es noch erlaubt, zwei Gepäckstücke zu haben!) und ich fand sofort den Mitarbeiter der Sprachschule, der mich vom Flughafen abholte. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte es nicht besser laufen können und ich hatte noch die Hoffnung, zeitig in meiner Gastfamilie anzukommen und „früh“ schlafen gehen zu können (man muss die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Kanada bedenken!). Aber ich sollte mein Bett nicht so schnell erreichen, weil wir noch auf zwei Jungs warten mussten, die zur gleichen Zeit ankommen sollten und auch in der Sprachschule sein würden. Und sie kamen einfach nicht! Ich weiß gar nicht mehr, wie lange wir warten mussten, bis wir sie endlich gefunden haben! Von beiden war das Gepäck nicht angekommen, was die Verspätung verursachte. Ich war sehr froh, dass ich für derartige Situationen vorbereitet war und eine „Notfallausrüstung“ im Handgepäck hatte, aber es tat mir auch für die beiden Leid, die nicht mal eine Zahnbürste hatten.
Als ich endlich bei meiner Gastmutter ankam, war es bereits nach Mitternacht (nach kanadischer Zeit), was bedeutet, dass meine innere Uhr auf Frühstückszeit gestellt war, aber ich wollte einfach nur schlafen. Die ersten Tage in meinem neuen, wenn auch vorübergehenden, Zuhause hatte ich Zeit, die Gegend zu erkunden und erstmal richtig anzukommen. Schon bald ging die Schule los. Am ersten Tag hatten wir Einstufungstests, um unsere Sprachniveaus zu bestimmen. Dann ging die Schule richtig los. Vier Wochen lang hatte ich Französischunterricht am Vormittag und einen Vorbereitungskurs für mein Praktikum am Nachmittag. Die Vormittagskurse waren spaßig und interessant, aber die Kurse am Nachmittag waren ein bisschen merkwürdig, denn es waren nur Lena, eine andere Deutsche, und ich, die diesen Kurs belegten. Allerdings haben wir in dieser kleinen Gruppe auch eine Menge gelernt und Lena wurde eine gute Freundin!
Die Sprachschule bot sowohl Englisch- als auch Französischkurse an und ich war froh darüber, dort so viele interessante Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Leider waren die sozialen Netzwerke damals noch nicht ganz so populär wie heute, sodass ich keinen Kontakt mehr zu den Leuten habe, die ich in Kanada kennen gelernt habe. Ich würde heute gerne einige der Leute mal wieder treffen und sehen, wie wir uns alle im Laufe der Jahre verändert haben.
Nach dem vierwöchigen Sprachkurs begann mein Praktikum bei AMARC, einer Organisation, die weltweit mit freien Radiosendern zusammen arbeitet. Ich musste Audiodateien schneiden, Internetseiten aktualisieren und zwischen Englisch und Französisch übersetzen. Diese erste Arbeitserfahrung hat mir wirklich Spaß gemacht.
Die Schule hat viele Ausflüge für uns organisiert, jeden Tag etwas anderes: Von Gruppenessen, über Pick-Nick, von Sportveranstaltungen über Nachtleben, von New York bis nach Toronto. Das Angebot war einfach unglaublich! Ein Wochenende verbrachten wir in New York, ein anderes in Toronto und bei den Niagara Fällen. Dieser Tag an den riesigen Wasserfällen war definitiv der schönste Tag meines Lebens und das gilt noch immer, auch sieben Jahre später noch, nachdem ich viele andere Teile der Welt gesehen und tolle Menschen kennen gelernt habe! Aber dieses Erlebnis, an einem wunderschönen Ort zu sein mit Menschen, die man ins Herz geschlossen hat, ist etwas, das nicht allzu oft im Leben vorkommt.
Nach zwei einfach unglaublichen Monaten mussten wir traurig Abschied nehmen. Und was uns allen bleibt sind viele schöne Erinnerungen an die ersten großen Herausforderungen im Leben und an eine Zeit, die mich erwachsen und unabhängiger hat werden lassen.
Diese Erfahrung hat mich verändert, mir geholfen, mich selbst besser kennenzulernen und ich hatte die beste Zeit meines Lebens!

PS: Einer meiner beiden Koffer hatte es im Übrigen nicht mit mir nach Deutschland zurück geschafft. Er war noch in London.

Tipps für dein Praktikum

Praktika sind eine gute Gelegenheit, Arbeitserfahrungen zu machen. Unternehmen suchen Praktikanten, die motiviert sind und Tatendrang zeigen. Der Wettbewerb in diesem Bereich ist gewiss hart, aber er ist es wert, da die besten Praktika praktische Fertigkeiten sowie Kenntnisse über die Branche vermitteln und wichtige Kontakte herstellen.
Wenn du das Beste aus deinem Praktikum machen möchtest, dann geschieht dies Schritt für Schritt während deines Aufenthaltes im Unternehmen. Zuerst einmal solltest du jedem, der dir vorgestellt wird, freundlich begegnen und ihn grüßen. Der erste Eindruck ist sehr wichtig, da erfolgreiche Geschäftsbeziehungen hervorragende Kommunikationsfähigkeiten und eine positive Einstellung verlangen. Eine Recherche über das Unternehmen bevor du dein Praktikum dort beginnst ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Tipps, den man dir geben kann. Du wirst dich nicht nur besser und sicherer fühlen, wenn du schon einiges über das Unternehmen weißt, sondern auch deinen Chef mit diesem Wissen beeindrucken.
Wenn du dir persönliche Ziele setzt, die du durch das Praktikum erreichen möchtest, kannst du diese dem Arbeitgeber zeigen und somit deine Motivation und deinen Willen, so viel wie möglich zu lernen, demonstrieren. Dein Vorteil als Student ist, dass du Fragen zu allem stellen kannst, was du nicht verstehst. Arbeitgeber glauben, dass Studenten, die Fragen stellen, motiviert sind und wirklich alles über die Branche erfahren möchten. Als Praktikant erwartet niemand von dir, dass du schon alles weißt.
Behalte auf jeden Fall ein professionelles Auftreten bei und halte dich aus dem Klatsch und Tratsch im Büro heraus. Positives und professionelles Verhalten sind sowohl im als auch außerhalb des Büros wichtig. Professionalität als Praktikant bedeutet auch, deine Zeit effizient zu nutzen indem du Arbeitszeit nicht mit privaten Telefonaten und E-Mails füllst. Unterhalte dich mit Abteilungsleitern und Arbeitskollegen um dich in der Bürokommunikation auf dem Laufenden zu halten. Geschäftsbeziehungen sind das Schlüsselelement für den Start in eine erfolgreiche Karriere. Auf dem Karrierepfad wird ein gutes Netzwerk an Geschäftskontakten helfen, von neuen Möglichkeiten zu erfahren und sich in der Branche weiterzuentwickeln.
Wie in jedem Job sind für den guten Eindruck Eigenschaften wie Pünktlichkeit und Enthusiasmus wichtig sowie die Aufgaben, die dir aufgetragen werden, so gut wie möglich im Rahmen deiner Möglichkeiten zu erledigen. Wenn du am Ende gehst mit dem Bewusstsein, dass du dein Bestes gegeben hast, dann ist das alles, was zählt.
Praktika können anstrengend sein aber denke daran, dass sie nicht nur den Weg in einen Beruf ebnen sondern auch eine gute Möglichkeit sind, herauszufinden, ob eine bestimmte Position oder ein bestimmtes Unternehmen das Richtige für dich ist.

Wie man sich im Bewerbungsprozess von der Masse abhebt

Heutzutage entscheidet sich die Mehrheit junger Menschen für ein Hochschulstudium bevor sie ihre berufliche Laufbahn beginnen, was bedeutet, dass jedes Jahr viele Hochschulabsolventen den Arbeitsmarkt betreten. Im 21.Jahrhundert gibt es eine Vielzahl an Absolventen, die verschiedene Sprachen beherrschen und einen guten Lebenslauf aufweisen, was es umso wichtiger macht, sich im Bewerbungsprozess von der Masse abzuheben.
Zuersteinmal ist Kreativität eines der grundlegenden Dinge, um die Aufmerksamkeit eines Arbeitgebers zu erwecken. Auf dem internationalen Markt überleben nur die erfolgreichen Unternehmen. Deshalb ist es für sie von großer Bedeutung, dass Angestellte Kreativität zeigen und mit originellen Ideen überraschen.
Zweitens ist es wichtig aktiv zu sein und in Aktion zu treten, auch wenn man nicht danach gefragt wurde. Keine Initiative zu zeigen könnte als mangelndes Interesse am Job verstanden werden. Jemand voller Tatendrang, der sich selbst mit dem Unternehmen identifiziert hat größere Chancen, den Job zu bekommen.
Drittens kann ein positiver, optimistischer Bewerber einfacher eine Beziehung zum Arbeitgeber aufbauen. Außerdem besagt die Philosophie vieler Unternehmen: „Je motivierter du bist, desto motivierter arbeitest du“. Eine gute Arbeitsatmosphäre kommt der Zusammenarbeit und dem gesamten Team zugute und erleichtert es, gemeinsame Ziele zu erreichen. Des Weiteren ist es bei einer Bewerbung auf eine leitende Position notwendig, selbstsicher aufzutreten und Führungsqualitäten zu haben, andernfalls ist der Bewerber ungeeignet ein Team zu leiten.
Schlussendlich ist Ehrlichkeit die beste Strategie und eine sehr wichtige Eigenschaft für jeden Arbeitgeber. Ein gutes Verhältnis sowie gute Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Angestelltem sind sehr wichtig.
Abschließend sollte man sich nicht nur auf einen perfekten Lebenslauf, gute Kommunikationsfähigkeit und verschiedene Fremdsprachen konzentrieren, um im Bewerbungsprozess herauszuragen. Originalität ist grundlegend sowie sich selbst von den üblichen Eigenschaften eines Bewerbers abzuheben und seine besten Qualitäten zum Vorschein zu bringen.

Praktikumsmöglichkeiten im Ausland

Viele Universitäten erwarten von ihren Studenten, dass sie ein Praktikum machen. Viele wollen, dass ihre Studenten ins Ausland gehen und dort Arbeitserfahrung sammeln. Einge finden dies als ein einschüchterndes Unternehmen, während andere mit Freude und mutig in die große weite Welt hinausgehen. Ein internationales Praktikum, welches dich aus deiner Wohlfühlzone holt, wird ein großer Gewinn und ein Lernabenteuer sein.
Wenn die Leute einen Ort für ein Praktikum im Ausland auswählen, haben sie vielleicht unterschiedliche Kriterien für den Ort. In meinem Fall, wollte ich ein Praktikum in einem englischsprachigem Land machen um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Nach einer Internetrecherche stieß ich auf Internship-UK, ein Praktikumsanbieter in Kent, England. Dies schien der perfekte Ort für mich zu sein um ein Marketing Praktikum zu machen.
Nachdem ich meine Bewerbung eingereicht hatte, dauerte es nur ein paar Tage und ich hatte meinen Interviewtermin gebucht! Der Bewerbungsprozess wurde sehr einfach gemacht, dank des Recruitment Office und ich hatte meine Antwort innerhalb derselben Woche. Dieses Praktikum war sehr lehrreich für mich. Nicht nur, dass ich Erfahrung in Marketing gesammelt und mein Englisch verbessert habe, sondern auch, dass ich sehr viel über andere Kulturen lernte! Zurzeit haben wir Praktikanten von überall aus Europa, einschließlich Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Polen und Deutschland.
Ein Praktikum kann eine gute Grundlage eine Karriere zu beginnen und wird eine Bereicherung deines Lebenslaufs sein. Internationale Arbeitserfahrung ist bei den Arbeitgebern sehr gern gesehen und wird auch ein guter Weg sein, nicht nur Sprachkenntnisse zu demonstrieren sondern auch Anpassungsfähigkeit.
Ein passendes Praktikum zu finden kann schwer sein. Du musst dich vielleicht bei ein Dutzend Firmen bewerben ehe du ein Interview erhälst (für Tipps für Interviewtechniken, klicke hier). Wenn du nach einem Praktikum schaust, bietet Internship-UK gute Möglichkeiten für Studenten aus verschiedenen Feldern, wie zum Beispiel HR, Marketing, CRM, IT, Translation und Media.

Persönliche und berufliche Bereicherung

Meine Universität verlangt von jedem Studenten eine praktische Arbeitserfahrung je nach Studienrichtung von vierzehn Wochen, um den Abschluss zu bekommen. Im vergangenen Frühjahr, als der Zeitpunkt, zu dem ich ein Praktikum suchen sollte, näher kam, fragte ich meine Freunde, wo sie ihre Praktika und welche Art von Job sie gemacht hatten. Zu meinem Entsetzen sagten die Meisten von ihnen so etwas wie “Kopieren, Akten sortieren und vor allem nicht im Weg herum stehen.” Das wollte ich nicht machen – genauer gesagt: Wenn ich das schon machen muss, dann wenigstens im Ausland, um zumindest meine Sprachkenntnisse noch zu verbessern. Also bewarb ich mich für Erasmus.
Internship-UK war einer der ersten Praktikumsbetriebe, der meine Bewerbung beantwortete. Innerhalb einer Woche hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Als ich ankam, war ich angenehm überrascht – New Romney war so klein, so behaglich! Ich fühlte mich hier sehr sicher. Später erkannte ich, dass ganz Kent ein Schmuckkästchen voll mit schönen Landschaften und wichtigen historischen Orten ist. Dieses Praktikum war nicht nur förderlich für meine Karriere und um meinen Lebenslauf zu verbessern, sondern es eröffnete auch Möglichkeiten, tieferen Einblick in die britische Kultur und Geschichte sowie auch in andere Länder zu bekommen durch das Team aus internationalen Praktikanten, mit dem ich arbeitete. Das wichtigste war, dass Studio-Solutions, die Firma, die das Internship-UK-Programm anbietet, mir die Möglichkeit gegeben hat, mich an einem richtigen Job zu versuchen. Es war eine echte Arbeitserfahrung. Ich habe hart gearbeitet und meine Arbeit war wichtig. Aus diesem Praktikum konnte ich sowohl auf persönlicher als auch beruflicher Ebene einen Nutzen ziehen

Eine unvergessliche Praktikumserfahrung

Mein Name ist Denis, ich bin 23 Jahre alt und ich studiere Internationale BWL in Wiesbaden. Vor kurzem konnte ich meinen Lebenslauf um ein Praktikum erweitern, dass ich bei Studio-Solutions in England gemacht habe.
Aber fangen wir doch ganz von vorn an.
Meine Studienordnung sieht für das siebte Semester ein Auslandspraktikum vor.
Im Jahr 2008 war ich in London. Das Land und die Leute haben bei mir solch einen Eindruck hinterlassen, dass es fortan mein Ziel war, mein Praktikum in England zu machen und dabei so nah wie nur möglich an der Hauptstadt zu sein.
Wochenlang habe ich im Internet nach Praktika gesucht und mich bei vielen Unternehmen beworben, leider fast immer ohne eine Antwort zu bekommen. Nachdem ich mich bei Internship-UK beworben hatte, dauerte es nur einen Tag bis ich eine Einladung zu einem telefonischen Vorstellungsgespräch erhielt.
Internship-UK befindet sich in New Romney, Kent. Das Unternehmen stellt Praktikanten für Studio-Solutions ein, das widerum mit einer Reiseagentur namens Traveltura zusammenarbeitet.
Nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch, nutzte ich die Chance und ging nach New Romney wo ich für vier Monate Praktikant war. Ich wurde sogar Leiter der Marketing-Abteilung mit einem multikulturellen Team aus Praktikanten aus der ganzen Welt. Aus diesem Grund konnte ich mir während des Praktikums nicht nur Führungsqualitäten aneignen, sondern auch im Umgang mit einem internationalen Team und den verschiedenen kulturellen Wurzeln sicherer werden.
Ich habe es auch genossen, in New Romney zu leben. Zum Einen ist es eine kleine Stadt, zum Anderen hat sie auch ihre Vorteile. Es ist ruhig, liegt direkt am Meer, es hat einige Supermärkte und ein Fitnesstudio, das verschiedene Sportkurse anbietet, sodass es dir nie langweilig wird. Des Weiteren hat New Romney eine sehr gute Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr was Verbindungen in die größeren Städte wie London ermöglicht.
Diese Arbeitserfahrung hat alle Zweifel, die ich über Leben oder sogar Arbeiten im Ausland hatte, beseitigt. Wer weiß, ob ich nicht vielleicht nach meinem Universitätsabschluss im Juni 2014 meine Karriere im Ausland beginne.
Nichtsdestotrotz freue ich mich nach vier Monaten nach Hause zurückzukehren und meine Familie und Freunde wieder zu sehen, obwohl ich ziemlich sicher bin, dass ich viele meiner Kollegen vermissen werde. Diese Erfahrung und all die lustigen und schönen Momente werden mir für immer in Erinnerung bleiben.

Ein unvergessliches Abenteuer

Hallo! Mein Name ist Eva, ich komme aus Spanien und bin 21 Jahre alt. Wenn mich jemand fraen würde: “Wie würdest du dein Praktikum in wenigen Worten beschreiben?”, dann würde ich sagen: “Ein unvergessliches Abenteuer!”

Ich freute mich darauf, ein Praktikum im Vereinigten Königreich zu machen, um meinen Lebenslauf und meine Englischkenntnisse zu verbessern bevor ich mein BWL-Studium beenden würde. Ich bewarb mich auf der Website von Internship-UK und erhielt schnell einen Termin für ein Vorstellungsgespräch. Das Gespräch verlief ebenso gut, wie das einer Freundin und wir beide begannen unser Praktikum in der Marketingabteilung von Studio-Solution.

Das Unternehmen befindet sich in New Romney, Kent, im Südosten Englands. New Romney ist ein wirklich kleines Dorf in Küstennähe. An dem Sonntag, an dem ich ankam, hatte ich zuerst Angst. Ich sah ein langweiliges und leeres Dorf! Ich fragte mich “Wo um Himmels Willen bin ich?” Ich teilte mir mein Zimmer mit meiner Freundin Marta und wir beide dachten, wir wären am falschen Ort…

Aber nein, waren wir nicht! Der nächste Tag war mein erster Arbeitstag und ich traf viele junge, tolle Menschen. Die Arbeitsatmosphäre ist wirklich gut: alle gehen nett miteinander um, überall herrschen gute Laune und eine positive mentale Einstellung!

Ich begann meine Arbeit für Traveltura, indem ich Landing Pages erstellt, und an Revenue Management sowie sozialen Netzwerken gearbeitet habe und nach einigen Wochen begann ich ein neues Buchführungsprojekt Dieses Projekt ermöglichte es uns, unsere Hauptkunden, sowie die meistgebuchten Städte und Hotels ausfindig zu machen. Jeden Tag gab es einen Workshop mit verschiedenen Themen. Ich denke, dass es wirklich gut ist, um deine Englischkenntnisse im Sprechen und Hörverstehen zu verbessern. Ich lernte wirklich viel über die Bearbeitung von Reisebuchungen und es wird wertvoll für meine Zukunft sein.

Aber wie bereits erwähnt, traf ich viele tolle Menschen; es ging nicht nur um Arbeitserfahrung! Du musst wissen, dass du eine Familie in New Romney finden wirst – eine Familie aus Menschen, die von überall in der Welt kommen: Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, der Schweiz, Dänemark oder Menschen von Orten, an die ich nie gedacht hätte wie Namibia, La Réunion oder Martinique. Wir lebten alle zusammen und das Event-Team organisierte Veranstaltungen, Partysund Grillabende. Es ist leicht in wenigen Tagen gute Freunde zu finden!

Als ich ankam dachte ich, dass drei Monate viel Zeit wären, um zu genießen, feiern und Spaß zu haben… in einem kleinen Ort wie New Romney, in dem du nicht allzu viele Dinge hast, die du machen kannst. Aber in diesem Zeitraum haben viele neue Freunde ihre Praktika beendet und sind abgereist. Du wirst zur Bushaltestelle vor dem Büro gehen und dich von ihm oder ihr verabschieden. Aber es werden neue Leute ankommen und wenn diejenigen, die abgereist sind wirkliche Freunde sind, wirst du mit Sicherheit mit ihnen in Kontakt bleiben!

Jetzt bei meiner Abreise erinnere ich mich daran, dass in meinem ersten Workshop die Leute mit nur einem Wort ihre Erfahrung hier beschreiben sollten. In diesem Moment hätte ich nicht gedacht, dass es mir so schwer fallen würde. Ich kann nicht nur ein Wort dafür verwenden, aber ich kann sagen, dass es für mich eine Lebenserfahrung war, die ich niemals vergessen werde.