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Die häufigsten Fehler in Bewerbungsschreiben

Wenn du dich für einen Job oder ein Praktikum bewirbst, sind dein Lebenslauf und Bewerbungsschreiben sehr wichtig. Arbeitgeber erhalten oft bis zu fünfzig Bewerbungen pro Tag. Um also für eine offene Stelle in der Firma ausgewählt zu werden, solltest du dir beim Schreiben deines Lebenslaufs und deiner Bewerbung Zeit nehmen.

Hier findest du die häufigsten Fehler, die du in einem Bewerbungsschreiben vermeiden solltest:

Präsentation ist alles
Oft vergisst man beim Schreiben einer Bewerbung darauf, sie ansprechend zu präsentieren. Das ist aber sehr wichtig, da sie das Erste ist, was der Personalchef sieht. Das Bewerbungsschreiben muss übersichtlich sein, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das Interesse desjenigen wecken, der es liest.

Erzähle nicht nur von dir selbst
Natürlich ist das Bewerbungsschreiben eine Möglichkeit, dich deinen Arbeitgebern mittels einer Kurzbiografie vorzustellen und deine Motivationsgründe aufzuzählen, aber erzähl nicht nur von dir selbst. Wenn du über das Unternehmen schreibst, wird der Arbeitgeber sehen, dass du an der Stelle interessiert und bereit bist, etwas über die Firma zu lernen. Es ist also empfehlenswert, die Gründe, weshalb du dich bewirbst und warum du gerade bei diesem Unternehmen arbeiten möchtest, aufzuzählen.

Achte auf deine Rechtschreibung
Egal, ob falsche Wortabwandlungen, Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler – sie sind alle schwere Fehler in einem Bewerbungsschreiben. Nimm dir also Zeit beim Schreiben, achte auf deine Rechtschreibung und wenn du dir bei einem Wort nicht sicher bist, frag jemanden um Rat oder schlag in einem Wörterbuch nach, was noch sicherer ist.

Schreib nicht zu viel
Ein gutes Bewerbungsschreiben ist nicht länger als eine Seite. Bei der Menge an Bewerbungen, die Arbeitgeber erhalten, können sie nicht alle lesen. Wenn deine Bewerbung zu lang ist, wird niemand sie lesen wollen! Versuche, dich auf drei oder vier Absätze zu beschränken und vergewissere dich, dass dein Bewerbungsschreiben kurz, klar, einfach und präzise ist.

Hab nicht nur eine Vorlage für alle deine Bewerbungsschreiben
Jeder weiß, dass es einfacher ist, eine Vorlage für all seine Bewerbungsschreiben zu haben. Man braucht nur den Namen und die Anschrift des Unternehmens in der Adresszeile auszutauschen. Wenn du aber nur ein Bewerbungsschreiben für jede Bewerbung verwendest, wirst du nicht viele Antworten bekommen. Arbeitgeber werden dich als faul und nicht motiviert einstufen. Nimm dir Zeit, alle relevanten Informationen über die Firma, bei der du arbeiten willst, zu suchen. Erkläre, warum dir genau diese Firma gefällt und was du über sie denkst. Das kostet dir nicht viel Aufwand, aber du ziehst damit auf jeden Fall die Aufmerksamkeit der Arbeitgeber auf dich.

Vergiss nicht, du selbst zu sein. Lüge nicht, nur um einen Job zu bekommen. Es ist unprofessionell, wird dir nicht weiterhelfen und kann fatale Folgen haben, wenn der Arbeitgeber es herausfindet. Tritt selbstbewusst auf und lächle!

Praktika: ein guter Weg, um Arbeitserfahrung zu sammeln

Heutzutage ist es für Studenten und Absolventen nicht einfach, einen Job zu finden, weder während ihrer Studienzeit noch nach ihrem Abschluss. Meistens wird praktische Arbeitserfahrung verlangt, wenn man sich für einen Job bewirbt. Unternehmen bevorzugen immer Bewerber mit Arbeitserfahrung im relevanten Berufsfeld. Für ein Praktikum hingegen kann man sich immer bewerben, egal ob man Arbeitserfahrung mitbringt oder nicht. Unternehmen, die Praktika anbieten, verlangen keine praktische Erfahrung, sondern bieten sie an.

Unternehmen, die Praktika anbieten, schaffen Arbeitsplätze für Studenten oder Absolventen. Meistens vermitteln sie zeitlich befristete Stellen (zwischen einem Monat und einem Jahr) an Menschen mit keiner oder nur wenig Arbeitserfahrung. Es gibt allerdings auch potenzielle Nachteile. Praktika sind üblicherweise unbezahlt, manchmal wird aber ein kleines Taschengeld ausbezahlt oder die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden vom Unternehmen getragen. Du darfst dein Praktikum nicht als eine Möglichkeit, Geld zu verdienen, sehen, und dich nur auf den materiellen und finanziellen Aspekt konzentrieren. Was man von einem Praktikum mitnimmt, sind praktische Erfahrung und Fähigkeiten in einem bestimmten Berfusfeld sowie eine größere Chance, später einmal seinen Traumjob zu finden.

Erstens wird ein Praktikum deinen Lebenslauf aufwerten und du wirst eine wertvollere Kraft auf dem Arbeitsmarkt werden. Die Tatsache, dass jemand ein Praktikum absolviert hat, zeigt dessen Engagement und Interesse, seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. In der Schule und Universität eignet man sich normalerweise theoretisches Wissen an, bei einem Praktikum hingegen kannst du deine praktischen Fähigkeiten ausbauen. Zweitens hast du die Möglichkeit, verschiedene Rollen in der Firma auszuprobieren. Je mehr verschiedenes du ausprobierst und lernst, desto mehr Arbeitserfahrung wirst du bekommen und in Zukunft anwenden können. Wenn du dich für einen Job bewirbst, ist es wichtig, dich von den anderen abzuheben, also sammle so viel neue Arbeitserfahrung, wie du kannst.

Versuche, dich an so vielen verschiedenen Aufgaben wie möglich zu beteiligen. Vielleicht bist du dir noch nicht über deine zukünftige Karriere, also wo du einmal arbeiten möchtest, sicher – vermutlich, weil du auch noch nie wirklich in diesem Berufsfeld gearbeitet hast. Durch ein Praktikum in einer bestimmten Sparte wirst du sehen, ob dein Berufswunsch realisierbar ist und ob du diesen Job später ausüben möchtest. Praktika sind grundsätzlich zeitlich befristet, also kannst du eine Karriere “testen”, ohne dich festlegen zu müssen, und herausfinden, ob dir diese Arbeit Freude bereitet.

Praktika sind nützlich, weil man dafür keine Arbeitserfahrung braucht. Unternehmen sind bereit, dich als Praktikant auszubilden und dir die Erfahrung, die du brauchst, zu geben. Später, nach deinem Praktikum, kann es vorkommen, dass dein Arbeitgeber dich in der Firma behalten möchte und dir eine Festanstellung bietet. Ein Praktikum ist also nicht nur ein guter Weg, um Erfahrung zu sammeln, sondern du könntest auch mit einem echten Vollzeitjob belohnt werden. Außerdem ist es ein guter Weg, um Leute kennenzulernen und ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Du triffst viele, die später vielleicht nützliche Kontakte sind, denn selbst wenn du nicht in der Firma bleibst, könntest du später interessante Angebote von diesen Bekannten bekommen. Außerdem werden die Referenzen deiner Arbeitgeber, die man vor allem bei Praktika bekommt, deine zukünftigen Bewerbungen aufwerten.

Wie man selbst in einer komplexen Situation positiv bleibt

Komplexe Situationen können überall und zu jeder Zeit auftreten: dir passiert ein schwerer Fehler bei der Arbeit, du verläufst dich in einem fremden Land oder Ähnliches. Das wichtigste ist, zu lernen, wie man aus einer solchen Situation wieder herauskommt. Während deines Praktikums in New Romney zum Beispiel kann es passieren, dass du den falschen Bus erwischt und in einer anderen Stadt landest. Hier findest du fünf Tips, wie man ruhig bleibt, wenn alles schiefläuft.

Bleib cool
Egal, wie aussichtslos die Situation erscheint: man kann immer eine Lösung finden, wenn man ruhig bleibt. Plötzlicher Stress – auch wenn er manchmal ein normales und natürliches Gefühl ist – verwirrt dich. Atme tief ein und überzeuge dich selbst, dass alles gut gehen wird.

Sei selbstbewusst
Um mit Stress umgehen zu können, musst du an deine Fähigkeiten glauben. Schwierigkeiten können jederzeit auftreten – das Leben ist nicht immer rosig – also sei dir dessen bewusst und sei bereit, schnell eine Lösung für jedes auftretende Problem zu finden. Mangelndes Selbstvertrauen kann eine bereits schlechte Situation noch verschlimmern. Versuche, eine schnelle, aber kluge Lösung zu finden, die du anwenden kannst.

Lern, um Hilfe zu bitten
Angenommen, du bemerkst erst nach einiger Zeit, dass du im falschen Bus bist, und nicht in jenem, der dich ins Büro bringen wird. Welche möglichen Lösungen gibt es?
1.Sag dem Busfahrer, wo du hinmöchtest, und erkläre ihm deinen Fehler.
2.Frag einen hilfsbereiten Passagier um Hilfe und Rat, und steig an der nächsten Haltestelle aus.
3.Ruf deinen Supervisor im Büro an. Er oder sie wird dir bestmöglich helfen können.
Um Hilfe zu bitten, ist keine Schwäche – im Gegenteil, es zeigt davon, dass du bereit bist, dir deine Grenzen einzugestehen. Und vergiss nicht, ruhig zu bleiben, während du mit anderen interagierst.

Lern aus deinen Fehlern
Dir selbst die Schuld zu geben, bringt nichts. Versuch, dich zu überzeugen, dass du dich das nächste Mal besser konzentrieren und weitere Fehler vermeiden wirst. Wie jeder weiß, steckt das Leben voller Risiken und Ungewissheiten, die uns manchmal dazu bringen, falsche Entscheidungen zu treffen. Von deinen Fehlern und Fehlentscheidungen Abstand zu nehmen, hilft dir, zu wachsen. Wenn du dich die ganze Zeit auf dasselbe Problem konzentrierst, hast du keine Möglichkeit, dein Potential für persönliches Wachstum zu nutzen. Dich selbst zu quälen ist das Schlechteste, was du machen kannst.

Ist es wirklich eine komplexe Situation?
Wir müssen versuchen, die Dinge zu relativieren und aufhören zu denken, dass jede Situation komplex, abnormal oder kompliziert ist. Es ist nur ein weiteres Ereignis in deinem Leben, und du wirst damit fertig werden, genauso, wie du mit den anderen fertig geworden bist. Für jedes Problem gibt es eine Lösung; oder besser gesagt, es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen. Es geht nur darum, wie du dich entscheidest, um unerfreulichen Situationen zu entkommen, und nicht darum, dass du dich in der unerwünschten Situation befindest.. Das Beste ist, in die Zukunft zu blicken – rede dir ein, dass die gegenwärtige Lage nur vorübergehend ist und dass die Dinge bald in ihr Gleichgewicht zurückkehren werden.

Zusammenfassung
In der Evolution und natürlichen Auslese verschiedener Spezies haben diejenigen überlebt und sich weiterentwickelt, die am besten mit Stress umgehen konnten. Das ist der beste Grund, dich nicht vom Stress, der durch eine komplexe Situation ausgelöst wurde, erdrücken zu lassen, sondern zu versuchen, dieses Gefühl zu überwinden. Bleib cool!

No risk, no fun

Endlich ist die Schule zu Ende und die Ferien beginnen. Einerseits nutzen viele Schüler und Studenten ihre Freizeit, um sich zu entspannen und in den Urlaub zu fahren. Natürlich ist das ihr gutes Recht und sie haben diese Auszeit verdient. Andererseits gibt es junge Menschen, die bereits damit beginnen wollen, an ihrer Zukunft zu arbeiten, und daher Praktika bei den verschiedensten Unternehmen absolvieren. Beide Arten, Zeit zu verbrigen, sind nett, aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, etwas anderes zu machen? Etwas, was nicht jeder macht? Wie wäre es damit, dein eigenes Unternehmen zu gründen?

Für manche ist es eine beängstigende Vorstellung, ein ganzes Unternehmen zu besitzen, aber es kann eine großartige Möglichkeit sein, an einem Projekt zu arbeiten, das dich wirklich begeistert. Du musst keine Million von der Bank ausleihen und für eine Firma deine gesamte Existenz riskieren. Du kannst klein beginnen, mit einem niedrigeren Startkapital. Wenn du zum Beispiel zu Hause Kleidung produzierst und sie über das Internet verkaufst, ist nicht so viel Startkapital notwendig. Dein eigener Chef zu sein bedeutet, viele Freiheiten zu haben. Du kannst arbeiten, wann immer du willst und entscheidest selbst, wie du verschiedene Probleme lösen wirst.

Es ist kein Zufall, dass die reichsten 2% aller Erwachsenen mehr als die Hälfte des gesamten Reichtums besitzen (laut einer Studie, die vom Institut für Entwicklungsökonomie der Universität der Vereinten Nationen herausgegeben wurde). Um ein besonderes Leben zu führen (zumindest, was Geld betrifft), muss man ein Unternehmer sein – und dafür kannst du den Grundstein legen, während du noch die Schule besuchst.

Mit einer positiven mentalen Einstellung kannst du alles erreichen. Es klingt vielleicht naiv, aber du wirst überrascht sein, was du schaffen kannst, wenn du die Dinge aus dem richtigen Blickwinkel betrachtest. Wer weiß…vielleicht besitzt du in der Zukunft eine Firma und hast deine eigenen Angestellten. Dann kannst du deine Führungsqualitäten zeigen, was sehr spannend ist – viel aufregender, als ein einfacher Angestellter zu sein.

Natürlich hat das Unternehmerdasein auch viele negative Aspekte, aber für jedes Problem gibt es eine Lösung. Scheue dich nicht davor, andere Leute oder deine Angestellten nach ihrer Meinung oder nach Ratschlägen zu fragen. Das zeigt nicht von Schwäche, sondern von Stärke – jeder großartige Manager wird bestätigen, dass ein guter Chef professionelle Leute anstellt, die in einem bestimmten Bereich besser als er selbst sind.

Wenn wir nie die ausgetretenen Pfade verlassen, werden wir nie erfahren, wie abenteuerlich das Leben sein kann und wie packend ein Adrenalinkick ist. No risk, no fun.

Auf Wiedersehen Erasmus, Hallo Erasmus+

Was neu ist

Du denkst darüber nach, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren? Jetzt ist die beste Zeit dafür, denn Erasmus, das weltbekannte Programm für lebenslanges Lernen, wurde dieses Jahr verbessert. Das neue Programm heißt Erasmus+. Lasst uns zusammenfassen, was neu ist.

Was ist Erasmus?
Erasmus ist ein europäisches Programm, das Stipendien und Beihilfen für die Mobilität von Studenten und Mitarbeitern von Universitäten bereitstellt. Die verbesserte Version Erasmus+ bietet nicht mehr nur die Chance, im Ausland zu studieren, sondern auch Freiwilligenarbeit zu leisten und Arbeitserfahrung zu gewinnen. Erasmus+ ist ein riesiges Projekt, das alle sieben gegenwärtigen Programme vereint: Erasmus, Leonardo, Grundtvig und Comenius – die zusammen das Programm für lebenslanges Lernen bilden – sowie Edulink, Alfa, Tempus und Erasmus Mundus – die zusammen mit den vorher genannten das internationale Programm für höhere Ausbildung (International Higher Education Programme) bilden.

Warum?
Die Ziele von Erasmus+ sind Fähigkeiten zu verbessern sowie die Ausbildung und Jugendarbeit zu modernisieren – all das, während man internationale Erfahrungen sammelt. Tatsächlich ist das Hauptziel, die Ausbildungs- und Arbeitswelt zu verbinden, um Qualifikationsdefiziten vorzubeugen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Das ist besonders relevant, um die Probleme, die Europa in den letzten Jahren hatte, in Angriff zu nehmen: sechs Millionen junge Europäer sind arbeitslos – manche Länder haben eine Jugendarbeitslosigkeitsrate von über 50% – gleichzeitig gibt es aber zwei Millionen freie Arbeitsstellen, meistens wegen ungenügender Qualifikationen, wie Arbeitgeber berichten. Die Chance, ein neues Land, neue Leute und neue Kulturen kennenzulernen ist ein Motivationsschub, der vielleicht dazu beiträgt, die Zahl der Studienabbrecher zu verringern und die Beschäftigungsquoten zu erhöhen.

Was ist neu?
1) Erasmus+ bietet nicht nur Studenten, die noch immatrikuliert sind, sondern auch Absolventen (bis zu zwölf Monate nach deren Abschluss) die Möglichkeit, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.
2) Jeder hat Anspruch auf zwölf Monate Erasmus im Ausland. Wenn du schon von einem Erasmus-Stipedium für weniger als zwölf Monate profitiert hast, kannst du noch einmal mit Erasmus ins Ausland gehen. Wenn du zum Beispiel schon für drei Monate mit Erasmus im Ausland warst, kannst du dich für weitere neun Monate bewerben.
3) Die Höhe des Zuschusses ist auf einem dreistufigen Modell aufgebaut und reicht von 430€ bis 480€, abhängig von den Lebenshaltungskosten im Gastland.
4) Neben den verschiedenen Studienrichtungen wird auch ein neues Feld abgedeckt: Sport. Erasmus+ wird Sportprojekte unterstützen und Herausforderungen wie Doping, Rassismus, Gewalt und Spielmanipulation in Angriff nehmen.

Größere Zahlen
Erasmus+ wurde nicht nur qualitativ durch bessere und modernere Bewerbungsverfahren verbessert, sondern auch quanitativ. Erstens beträgt das neue Budget mehr als 14,7 Milliarden Euro, was ein Anstieg von 40% ist und Engagement der EU zeigt, in diese Bereiche zu investieren. Zweitens wurde die Zahl der zu vergebenden Stipendien fast verdoppelt: In den letzten sieben Jahren hat Erasmus 2,5 Millionen Europäern ermöglicht, ins Ausland zu gehen, während Erasmus+ diese Möglichkeit mehr als 4 Millionen Europäern bieten will. 125.000 Institutionen und Organisationen sind an der Umsetzung dieser Initiative beteiligt.

Wo?
Bewerber und Gastländer sind:
-Mitgliedsstaaten der Europäischen Union
-andere europäische Länder, die nicht EU-Mitglieder sind, zum Beispiel Norwegen, die Schweiz, Island, Liechtenstein, Mazedonien und die Türkei
-an einer begrenzten Anzahl von Projekten sind auch andere Länder beteiligt, zum Beispiel Russland, osteuropäische Länder und Länder am Mittelmeer wie Tunesien und Marokko.

Voraussetzungen
Voraussetzungen sind immer in den Bestimmunen der Institution, bei der du dich bewirbst, aufgelistet. Sie können je nach Gastgeberinstitution verschieden sein, also informiere dich gut.

Erasmus+ ist also eine noch bessere Möglichkeit geworden, eine einmalige Erfahrung in einer internationalen Umgebung zu machen. Egal ob Ausbildung oder Sport, Arbeit oder Freiwilligendienst – die Chancen sind größer, die Regeln zur Förderung einfacher und benutzerfreundlicher, die Zuschüsse fairer und angemessener. Lass dir diese Möglichkeit nicht entgehen!

Wie man bei der Arbeit Spaß hat

Wie es der amerikanische Professor Randy Pausch so prägnant formulierte: “Never, ever underestimate the importance of having fun – unterschätze nie die Bedeutung des Spaßes.” Spaß zu haben, oder zumindest mit seiner Arbeit zufrieden zu sein, ist außerordentlich wichtig. Oft vergisst man, dass die Freude an der Arbeit Priorität hat und sieht sie als ein entferntes, unerreichbares Ideal. Denk darüber nach: Wenn du Spaß an der Arbeit hast, wird sich das positiv auf deine Produktivität und die Art, wie du neue Aufgaben in Angriff nimmst, auswirken. Deinen Arbeitstag zu genießen, sollte oberste Priorität haben. Hier sind einige Tipps, um sicherzustellen, dass du dein Lächeln während deines gesamten Arbeitstags behältst:

Professionell zu sein bedeutet nicht, keinen Humor zu haben
Kollegen, die miteinander lachen können sind Kollegen, die gut zusammenarbeiten. Professionalität ist wichtig, aber man muss nicht immer ernst sein. Indem du mit deinen Kollegen Spaß hast und ihr gemeinsam lacht, wird es viel einfacher, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Wenn ihr zum Beispiel in der Gruppe eine Präsentation erstellt, müssen sich eure Gespräche nicht ausschließlich um die Aufgabe drehen. Eine ungezwunge Brainstorming-Sitzung, bei der gemeinsam gelacht wird und Geschichten erzählt werden, während man natürlich auch die Arbeit bespricht, führt oft zu den besten Ideen. Ein gemeinsamer Sinn für Humor ist ein Weg, um sich mit Leuten auf Anhieb gut zu verstehen, und wenn du dich unter deinen Kollegen wohlfühlst, ist es einfacher, ihnen deine Ideen mitzuteilen. Miteinander zu spaßen – auf eine Art, die jeder lustig finden kann – wird Wunder für deine Zufriedenheit wirken. Behalte deinen Sinn für Humor auch auf der Arbeit und das Lächeln wird dir nicht schwerfallen.

Ernennt ein Eventkomittee, das lustige Aktivitäten nach der Arbeit organisiert
Wenn ihr auf der Arbeit ein Eventkomittee habt, könnt ihr Ideen für lustige Aktivitäten vorschlagen, die ihr gemeinsam als Büro-Kollegen unternehmt. So habt ihr etwas, auf das ihr euch freuen könnt. Gemeinsame Ausflüge oder auch etwas so einfaches wie ein Basketballspiel nach der Arbeit helfen dir, Beziehungen zu deinen Arbeitskollegen aufzubauen, und führen vielleicht dazu, dass ihr Freunde werdet. Wenn du die Leute, mit denen du zusammenarbeitest, kennst und magst, fühlst du dich im Büro wohl und weniger einsam. Hier bei Internship-UK erkennen wir die Bedeutung von Spaß bei der Arbeit an und haben ein Eventteam, das fast jedes Wochenende etwas für uns organisiert, zum Beispiel Tagesausflüge, Fußballturniere oder nächtliche Barbecues. Man hat das Gefühl, ein Team zu sein, das zusammen arbeiten und Spaß haben kann, was uns auf jeden Fall mit Freude arbeiten lässt.

Gestaltet Meetings lustiger
Es macht niemandem Spaß, wenn Meetings immer demselben langweiligen Muster folgen. Das macht es schwierig, dem Thema zu folgen und davon begeistert zu sein. Wenn Meetings Spaß machen, ist es einfacher, motiviert zu sein und einen Beitrag zur Diskussion zu leisten. Sogar eine humorvolle Anekdote zu Beginn eines Meetings zu erzählen, kann es lustiger für alle machen. Hier bei Internship-UK findet am Ende jedes Tages ein Meeting statt, das wir Workshop nennen. Alle kommen zusammen und wir lernen normalerweise Wege, um unsere Kommunikation, Körpersprache und Herangehensweise an Vorstellungespräche zu verbessern. Diese Meetings sind nie langweilig und wir arbeiten am Team-Building mit Hilfe von Quiz und Wettbewerben wie “wer kann die größte Seifenblase machen”.

Organisiert ein “Witz des Tages”-Programm
Diese kleine Informalität zu Tagesbeginn kann Wunder wirken. Wenn du deinen Tag mit einem Lächeln beginnst, hast du eine positive Einstellung und du kannst die ersten Aufgaben mit Freude in Angriff nehmen. Hier bei Internship-UK gibt es einen “Witz des Tages”, tägliche Nachrichten und ein inspirierendes Zitat. Das schweißt uns zusammen, da wir alle diese täglichen Updates lesen und schätzen.

Das Wichtigste ist, Freude an den kleinen Dingen, die im Büro passieren, zu haben. Ja, du hast vielleicht eine schwierige Aufgabe vor dir, aber wenn du regelmäßig Pausen machst und mit deinen Kollegen Spaß hast, um deine Batterien wieder aufzuladen, wird es nur halb so schlimm. Internship-UK arbeitet mit einer positiven mentalen Einstellung (positive mental attitude, PMA) und Spaß an der Arbeit hat bei uns oberste Priorität, genauso wie es auch bei dir sein sollte.

Wie man mit den fünf häufigsten Problemen bei Praktika umgeht

Der Sommer hat begonnen und du bist bereit für dein Praktikum. Hoch motiviert betrittst du die Eingangshalle der Firma, für die du während deiner Ferien arbeiten wirst. Doch schon nach einigen Tagen bemerkst du, dass sich dein Job sehr stark von deinen Erwartungen unterscheidet. Kein Grund zur Verzweiflung – hier findest du Lösungen für die fünf häufigsten Probleme während eines Praktikums.

  1. Dein Praktikum ist nicht das, was du erwartet hast
    Du dachtest, du würdest interessantere Aufgaben bekommen? Dein Zimmer ist winzig und muffig? Du musst 12 Stunden am Tag arbeiten? Dein gesamtes Praktikum ist einfach nicht so, wie du es gewollt hättest?
    Der beste Weg, um diese schrecklichen Umstände zu vermeiden, ist, deine Arbeitsbedingungen im Vorhinein zu klären. Wenn du diese Chance verpasst hast, kannst du noch immer mit deinem Supervisor sprechen. Stelle aber sicher, dass du auf eine positive Art mit ihm oder ihr kommunizierst. Zeig, dass du am Erfolg der Firma interessiert und lernwillig bist. Normalerweise will dein Supervisor, dass dein Praktikum eine positive Erfahrung wird. Wenn du deine Bedürfnisse und Erwartungen klar darstellst, wird er oder sie dir höchstwahrscheinlich helfen, die Situation zu verbessern.
  2. Du liegst mit deinem Supervisor im Streit
    Manchmal scheint es so, als ob dein Supervisor dich nicht mögen würde, da er oder sie immer die entgegengesetzte Meinung vertritt und nichts, was du machst, richtig zu sein scheint. In diesem Fall ist es wichtig, sich zu erinnern, dass es normal ist, verschiedene Ansichten zu haben. Mit widersprüchlichen Haltungen umzugehen ist eine gute Erfahrung für dich und du kannst davon viel für deine Zukunft lernen. Versuche, Einfühlungsvermögen zu zeigen und versetze dich in die Situation deines Supervisors. Wenn du beide Seiten des Konflikts betrachtest, ist es einfacher, einen Kompromiss zu finden.
  3. Langeweile
    Du fühlst dich unterfordert und hast bereits vor der Mittagspause alle deine Aufgaben erledigt/beendet? Dieses Problem ist nicht sehr schwierig zu lösen. Frag einfach deine Kollegen, ob sie eine Aufgabe für dich haben oder ob du ihnen mit irgendetwas helfen kannst. Wenn sie nichts für dich zu tun haben, kannst du auch Kollegen aus anderen Abteilungen um Arbeit fragen. Falls wirklich niemand eine Aufgabe für dich hat, nutze deine Zeit vernünftig. Lies ein Buch, das mit deinem Berufsfeld in Zusammenhang steht, oder suche zusätzliche Informationen im Internet. Du wirst bestimmt etwas Sinnvolles zu tun finden.
  4. Du bekommst keine klaren Anweisungen
    Dein Supervisor hat dir alle Aufgaben für den Tag gegeben. Trotzdem weißt du nicht, was du tun sollst, weil er oder sie die Aufgaben nicht deutlich genug erklärt hat. Manche glauben, ständig nachzufragen stört den Supervisor, aber du solltest dich nicht davor fürchten, Fragen zu stellen. Dein Supervisor wird verstehen, dass du noch kein Profi bist und noch nicht so viel Erfahrung wie die anderen hast. Dennoch solltest du aufmerksam zuhören, wenn dir etwas erklärt wird – mach dir zum Beispiel Notizen. Ansonsten musst du immer wieder dieselben Fragen stellen, was deinen Supervisor schließlich wirklich ärgert.
  5. Du bekommst nicht genug Feedback
    Wenn du deine Aufgaben verstehst und das richtige Arbeitspensum zu erledigen hast, aber kein Feedback bekommst – weder positiv noch negativ – kann das sehr demotivierend sein. Aber auch dieses Problem kann man einfach lösen: Frag deinen Supervisor, wie du deine Arbeit verbessern könntest oder was er oder sie von deiner Leistung hält. Der beste Weg, um regelmäßig Feedback zu bekommen, ist ein wöchentliches Meeting zu organisieren, in dem man seine Meinungen austauscht.

Praktika: Der einfachste Weg, einen Job zu finden

Bei der heutigen Wirtschaftslage ist es vor allem für Studenten und junge Hochschulabsolventen kein Kinderspiel, einen Job zu finden. Sie verbringen oft Wochen damit, Jobangebote im Internet zu durchforsten, Bewerbungsschreiben zu verfassen und Lebensläufe zu versenden. Was sie aber wirklich brauchen, ist ein Praktikum.

Heute sind Praktika die neuen Vorstellungsgespräche der Jobsuche. Ungefähr 54% der jungen Absolventen sind arbeitslos oder unterbeschäftigt, daher ist ein Praktikum die beste Möglichkeit, die sich einem als Student bietet. Zahlreiche Studien zeigen, dass 7 von 10 Studenten bei der Firma, bei der sie ein Praktikum absolviert haben, später aufgenommen werden würden.

Studenten und Absolventen auf Jobsuche können durch ein Praktikum nicht nur einen späteren Vollzeitjob bekommen, sondern auch einen Beruf ausprobieren, bevor sie sich endgültig entscheiden. Außerdem haben die Arbeitgeber die Möglichkeit, Talente zu finden, die ihre Firma voranbringen werden, ohne sich nur auf ein kurzes Vorstellungsgespräch verlassen zu müssen. Berufsanfänger sind die Zukunft der Firma und daher in vielerlei Hinsicht die wichtigste Entscheidung, die ein Arbeitgeber treffen kann.

Ein bemerkenswerter Trend ist, dass Arbeitgeber heutzutage virtuelle Praktikanten anstellen und Studenten bereit sind, diese speziellen Praktika zu absolvieren. Ein virtuelles Praktikum ist ein Praktikumsprogramm, bei dem man Erfahrung gewinnt, während man in einer räumlich entfernten professionellen Umgebung arbeitet und körperlich nicht am Arbeitsort anwesend ist. Virtuelle Praktikanten kommunizieren mit ihrem Arbeitgeber via Skype, SMS oder Ähnlichem. Einer der Hauptgründe, warum sich virtuelle Praktika immer größerer Beliebtheit erfreuen, ist die Flexibilität, die sie Studenten bieten.

Die meisten Arbeitgeber empfinden bei der Entscheidung, wen sie anstellen sollen, das Auftreten beim Vorstellungsgespräch und relevante Berufserfahrung am wichtigsten. Diese Faktoren sind sogar wichtiger als gute schulische Leistungen, denn der Arbeitgeber will sicherstellen, dass der Bewerber für den Job geeignet ist. Außerdem interessieren sich Arbeitgeber für relevante Projekte, absolvierte Kurse und außerschulische Aktivitäten. Auf dem wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt wollen Arbeitgeber einen Kandidaten finden, der in mehr als nur einer schulischen Umgebung erfolgreich sein will.

Verschafft ein Praktikum dir einen Job? Das unten stehende Diagramm fasst eine Umfrage der National Association of Colleges and Employers zusammen. Aus den Ergebnissen können wir ablesen, dass 63,1% der Studenten, die ein bezahltes Praktikum absolviert haben, zumindest ein Jobangebot erhalten haben. Im Gegensatz dazu können nur 37% derjenigen, die ein unbezahltes Praktikum absolviert haben, dasselbe von sich behaupten. Der Hauptgrund, weshalb bezahlte Praktikanten bessere Angebote bekommen, ist, dass sie mehr Zeit damit verbringen, praktische Erfahrung zu sammeln, anstatt Verwaltungsaufgaben zu übernehmen.

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Die Ergebnisse sehen noch schlechter aus, wenn man das Gehalt betrachtet. Unter allen Studenten, die Arbeit fanden, wurde ehemaligen unbezahlten Praktikanten sogar weniger Geld geboten als jenen mit gar keiner Praktikumserfahrung.

Meiner Meinung nach sollte man kritisch sein und diese Resultate skeptisch betrachten: Während es nicht überraschend ist, dass bezahlte Praktikanten wahrscheinlicher eine gute Arbeit finden, glaube ich, dass auch unbezahlte Praktikanten gute Aussichten darauf haben, dank ihrer Erfahrung und ihren Kontakten einen Job zu ergattern.

Eine letzte Sache – wenn du den Zug dieses Jahr verpasst hast, gerate nicht in Panik: Auch nächstes Jahr werden wieder Praktika angeboten.

Die Macht des positiven Denkens

Jeder von uns hat bereits Tage erlebt, an denen alles schiefläuft. Man wacht morgens auf, stößt sich den Zeh an der Kante des Schranks, die Zahnpastatube ist leer und man hat vergessen, eine neue zu kaufen. Schließlich gerät man auch noch in einen Verkehrsstau und kommt zu spät zur Arbeit, und der Rest des Tages läuft auch nicht besser. Natürlich würden wir uns niemals wünschen, dass unser Leben so läuft und uns all dieses Unglück wiederfährt – aber laut eines sehr bekannten Buches mit dem Namen „The Secret – Das Geheimnis“ machen wir genau das.
Die meisten von uns wissen nicht, wie viel Macht unser Gehirn und unsere Gedanken haben. „The Secret“ erklärt genau, wie wir unsere Gedanken einsetzen können, um die Dinge, die wir in unserem Leben haben wollen, anzuziehen. Am Anfang ist die Methode nicht einfach anzuwenden; im Wesentlichen wird man dazu angeregt, sich auf die Umstände des Lebens, das man führen möchte, zu konzentrieren. Dazu musst du lernen, die Dinge auf die richtige Art – nämlich auf eine positive – zu betrachten. Wenn es zum Beispiel regnet, könntest du sagen: „Oh, es regnet schon wieder. Ich hasse dieses schlechte Wetter!“ Wie wäre es aber mit: „Ich bin dankbar, dass es regnet, denn der Regen bewässert die Natur. Ohne Regen würden wir in einer Wüste leben, wo keine Pflanzen blühen.“ Wie schon erwähnt, ist alles eine Frage des Blickwinkels. Eine positive Einstellung oder PMA (positive mental attitude) hilft dir, gute Erfahrungen anzuziehen. Wer positiv denkt und positive Gefühle hat, wird mehr dieser großartigen Erfahrungen anziehen, die einen glücklich machen.
Ich habe die Methoden aus „The Secret“ während meines Praktikums in Großbritannien ausprobiert. Ich war anfangs sehr enttäuscht von meinem Praktikumsplatz, da die Firma, in der ich arbeitete, nicht meinen Erwartungen entsprach. Glücklicherweise hatte ich vor meiner Anreise das Hörbuch von „The Secret“ gekauft und ich hörte es mir jeden Tag auf der Busfahrt in die Arbeit an. Ich begann, meine Sichtweise zu ändern und mich auf die Aspekte der Arbeit zu konzentrieren, die mir gefielen – die netten Leute, der langsame aber ständige Fortschritt, den ich machte, und die Chance, eine so interessante Erfahrung zu machen. Langsam begannen sich die Dinge zu verändern: Ich wachte mit einem Gefühl der Dankbarkeit auf, hatte Spaß mit meinen Kollegen und gewann meine Motivation zu arbeiten zurück. Je positiver meine Einstellung wurde, desto besser liefen die Dinge für mich.
„The Secret“ ist wie Elektrizität – ich verstehe sie nicht wirklich, aber ich verwende sie gerne.

Lohnt es sich, ein Praktikum zu absolvieren?

Ein Praktikum beginnt, wenn du immer noch in der Schule bist, und dient dazu, dich auf deine zukünftige Arbeitsstelle vorzubereiten. Theoretisch gesehen ist ein Abschluss genug, um dich nach deinem Schulabschluss für einen Job zu qualifizieren, doch ein Praktikum verbessert deinen Lebenslauf noch weiter und kann bei deinen Bewerbungen wirklich nützlich sein.

Wenn du ein Praktikum absolvierst, kannst du vom Erasmus-Programm profitieren. Dieses Projekt ist darauf ausgelegt, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Staaten zu verbessern und infolgedessen das Wachstum von Auslandsstudien anzukurbeln. Mit mehr als 4000 involvierten Studenten bietet das Programm eine exzellente Chance dazu, Erfahrung im Ausland zu sammeln.

Zuallererst, es ist wahr, dass es schwierig sein kann, ein Praktikum zu finden, aber es ist am schwierigsten eines zu finden, welches gut bezahlt ist. Es wird ständig noch komplizierter für alle College-Absolventen, direkt nach der Universität einen Job zu finden, wenn sie nichts als ein eingerahmtes Diplom vorzuweisen haben. Die meisten Unternehmen suchen bei möglichen Angestellten nach wirklicher Berufserfahrung und die beste Möglichkeit, diese zu gewinnen, ist durch ein Praktikum. Trotz der geringen Bezahlung sind Praktika es langfristig gesehen wert, wenn du deine Zukunft planen willst. Wenn du kein Angebot bekommst, ist das auch kein Problem, denn die meisten Unternehmen haben vielleicht keine Stelle offen – der Wettbewerb ist hart.

Denk immer daran, dass ein Praktikum dir zwei wichtige Dinge bietet:

Erstens gewinnst du dadurch großartige Erfahrungen in der wirklichen Welt und dein Lebenslauf wird aufgewertet.

Zweitens erlangst du einen Einblick in ein Berufsfeld, das dich interessiert, und das hilft dir, eine bessere Entscheidung in Hinblick auf deine Karriere zu treffen. Das mindeste, wozu ein Praktikum beitragen wird, ist, dass du dir Gedanken darüber machst, womit du deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest.

Deine Aufgaben während des Praktikums werden mit den täglichen Pflichten deiner Arbeitsstelle verbunden sein. Durch spezielle Projekte wirst du das Gefühl bekommen, einen größeren Nutzen zu haben und sie können dabei helfen, dein Wissen zu erweitern. Natürlich stehen Praktikanten am Ende der Hierarchie, was bedeutet, dass Verwaltungs- oder Routinearbeiten oftmals in das Arbeitspensum einbezogen sind.

Auf der anderen Seite sollten Unternehmen nicht diejenigen sein, die von einem Praktikanten profitieren. Du willst dein Praktikum mit mehr Fähigkeiten und Wissen verlassen, um dich auf deine Jobsuche vorzubereiten und um dir zu helfen, in deinem ausgewählten Berufsfeld Erfolg zu haben. Indem du einen richtigen Einblick in deine Sparte gewinnst und deine Fähigkeiten verbesserst, wie beispielsweise Probleme zu lösen, bist du auf dem richtigen Weg. Das kann alles miteinbeziehen, von der Bewältigung eines neuen Programms bis hin zur Verbesserung deiner Kommunikations- und Teamfähigkeiten. Wenn du von Betreuern und Mitarbeitern umgeben bist, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dir zu teilen, hast du Glück gehabt. Mitarbeiter, die wirklich daran interessiert sind, dir zu helfen, sind oft schwer zu finden. Einen Mentor zu haben, der dich leitet und dir ein konstruktives Feedback gibt, wird dir helfen, professioneller zu werden und deinen Karriereweg schneller zu beschreiten.

Zum Schluss kann gesagt werden, dass es sich immer lohnt, ein Praktikum zu absolvieren. Es bietet dir all das Wissen, das du für deine zukünftige Karriere benötigst, sowie neue Fähigkeiten und Qualitäten, die du zuvor noch nie benötigt hast. Sogar eine schlechte Praktikumserfahrung kann dir viel über deinen potenziellen Berufsweg und über dich selbst verraten.