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Die häufigsten Fehler in Bewerbungsschreiben

Wenn du dich für einen Job oder ein Praktikum bewirbst, sind dein Lebenslauf und Bewerbungsschreiben sehr wichtig. Arbeitgeber erhalten oft bis zu fünfzig Bewerbungen pro Tag. Um also für eine offene Stelle in der Firma ausgewählt zu werden, solltest du dir beim Schreiben deines Lebenslaufs und deiner Bewerbung Zeit nehmen.

Hier findest du die häufigsten Fehler, die du in einem Bewerbungsschreiben vermeiden solltest:

Präsentation ist alles
Oft vergisst man beim Schreiben einer Bewerbung darauf, sie ansprechend zu präsentieren. Das ist aber sehr wichtig, da sie das Erste ist, was der Personalchef sieht. Das Bewerbungsschreiben muss übersichtlich sein, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das Interesse desjenigen wecken, der es liest.

Erzähle nicht nur von dir selbst
Natürlich ist das Bewerbungsschreiben eine Möglichkeit, dich deinen Arbeitgebern mittels einer Kurzbiografie vorzustellen und deine Motivationsgründe aufzuzählen, aber erzähl nicht nur von dir selbst. Wenn du über das Unternehmen schreibst, wird der Arbeitgeber sehen, dass du an der Stelle interessiert und bereit bist, etwas über die Firma zu lernen. Es ist also empfehlenswert, die Gründe, weshalb du dich bewirbst und warum du gerade bei diesem Unternehmen arbeiten möchtest, aufzuzählen.

Achte auf deine Rechtschreibung
Egal, ob falsche Wortabwandlungen, Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler – sie sind alle schwere Fehler in einem Bewerbungsschreiben. Nimm dir also Zeit beim Schreiben, achte auf deine Rechtschreibung und wenn du dir bei einem Wort nicht sicher bist, frag jemanden um Rat oder schlag in einem Wörterbuch nach, was noch sicherer ist.

Schreib nicht zu viel
Ein gutes Bewerbungsschreiben ist nicht länger als eine Seite. Bei der Menge an Bewerbungen, die Arbeitgeber erhalten, können sie nicht alle lesen. Wenn deine Bewerbung zu lang ist, wird niemand sie lesen wollen! Versuche, dich auf drei oder vier Absätze zu beschränken und vergewissere dich, dass dein Bewerbungsschreiben kurz, klar, einfach und präzise ist.

Hab nicht nur eine Vorlage für alle deine Bewerbungsschreiben
Jeder weiß, dass es einfacher ist, eine Vorlage für all seine Bewerbungsschreiben zu haben. Man braucht nur den Namen und die Anschrift des Unternehmens in der Adresszeile auszutauschen. Wenn du aber nur ein Bewerbungsschreiben für jede Bewerbung verwendest, wirst du nicht viele Antworten bekommen. Arbeitgeber werden dich als faul und nicht motiviert einstufen. Nimm dir Zeit, alle relevanten Informationen über die Firma, bei der du arbeiten willst, zu suchen. Erkläre, warum dir genau diese Firma gefällt und was du über sie denkst. Das kostet dir nicht viel Aufwand, aber du ziehst damit auf jeden Fall die Aufmerksamkeit der Arbeitgeber auf dich.

Vergiss nicht, du selbst zu sein. Lüge nicht, nur um einen Job zu bekommen. Es ist unprofessionell, wird dir nicht weiterhelfen und kann fatale Folgen haben, wenn der Arbeitgeber es herausfindet. Tritt selbstbewusst auf und lächle!

Praktika: ein guter Weg, um Arbeitserfahrung zu sammeln

Heutzutage ist es für Studenten und Absolventen nicht einfach, einen Job zu finden, weder während ihrer Studienzeit noch nach ihrem Abschluss. Meistens wird praktische Arbeitserfahrung verlangt, wenn man sich für einen Job bewirbt. Unternehmen bevorzugen immer Bewerber mit Arbeitserfahrung im relevanten Berufsfeld. Für ein Praktikum hingegen kann man sich immer bewerben, egal ob man Arbeitserfahrung mitbringt oder nicht. Unternehmen, die Praktika anbieten, verlangen keine praktische Erfahrung, sondern bieten sie an.

Unternehmen, die Praktika anbieten, schaffen Arbeitsplätze für Studenten oder Absolventen. Meistens vermitteln sie zeitlich befristete Stellen (zwischen einem Monat und einem Jahr) an Menschen mit keiner oder nur wenig Arbeitserfahrung. Es gibt allerdings auch potenzielle Nachteile. Praktika sind üblicherweise unbezahlt, manchmal wird aber ein kleines Taschengeld ausbezahlt oder die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden vom Unternehmen getragen. Du darfst dein Praktikum nicht als eine Möglichkeit, Geld zu verdienen, sehen, und dich nur auf den materiellen und finanziellen Aspekt konzentrieren. Was man von einem Praktikum mitnimmt, sind praktische Erfahrung und Fähigkeiten in einem bestimmten Berfusfeld sowie eine größere Chance, später einmal seinen Traumjob zu finden.

Erstens wird ein Praktikum deinen Lebenslauf aufwerten und du wirst eine wertvollere Kraft auf dem Arbeitsmarkt werden. Die Tatsache, dass jemand ein Praktikum absolviert hat, zeigt dessen Engagement und Interesse, seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. In der Schule und Universität eignet man sich normalerweise theoretisches Wissen an, bei einem Praktikum hingegen kannst du deine praktischen Fähigkeiten ausbauen. Zweitens hast du die Möglichkeit, verschiedene Rollen in der Firma auszuprobieren. Je mehr verschiedenes du ausprobierst und lernst, desto mehr Arbeitserfahrung wirst du bekommen und in Zukunft anwenden können. Wenn du dich für einen Job bewirbst, ist es wichtig, dich von den anderen abzuheben, also sammle so viel neue Arbeitserfahrung, wie du kannst.

Versuche, dich an so vielen verschiedenen Aufgaben wie möglich zu beteiligen. Vielleicht bist du dir noch nicht über deine zukünftige Karriere, also wo du einmal arbeiten möchtest, sicher – vermutlich, weil du auch noch nie wirklich in diesem Berufsfeld gearbeitet hast. Durch ein Praktikum in einer bestimmten Sparte wirst du sehen, ob dein Berufswunsch realisierbar ist und ob du diesen Job später ausüben möchtest. Praktika sind grundsätzlich zeitlich befristet, also kannst du eine Karriere “testen”, ohne dich festlegen zu müssen, und herausfinden, ob dir diese Arbeit Freude bereitet.

Praktika sind nützlich, weil man dafür keine Arbeitserfahrung braucht. Unternehmen sind bereit, dich als Praktikant auszubilden und dir die Erfahrung, die du brauchst, zu geben. Später, nach deinem Praktikum, kann es vorkommen, dass dein Arbeitgeber dich in der Firma behalten möchte und dir eine Festanstellung bietet. Ein Praktikum ist also nicht nur ein guter Weg, um Erfahrung zu sammeln, sondern du könntest auch mit einem echten Vollzeitjob belohnt werden. Außerdem ist es ein guter Weg, um Leute kennenzulernen und ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Du triffst viele, die später vielleicht nützliche Kontakte sind, denn selbst wenn du nicht in der Firma bleibst, könntest du später interessante Angebote von diesen Bekannten bekommen. Außerdem werden die Referenzen deiner Arbeitgeber, die man vor allem bei Praktika bekommt, deine zukünftigen Bewerbungen aufwerten.

Wie man selbst in einer komplexen Situation positiv bleibt

Komplexe Situationen können überall und zu jeder Zeit auftreten: dir passiert ein schwerer Fehler bei der Arbeit, du verläufst dich in einem fremden Land oder Ähnliches. Das wichtigste ist, zu lernen, wie man aus einer solchen Situation wieder herauskommt. Während deines Praktikums in New Romney zum Beispiel kann es passieren, dass du den falschen Bus erwischt und in einer anderen Stadt landest. Hier findest du fünf Tips, wie man ruhig bleibt, wenn alles schiefläuft.

Bleib cool
Egal, wie aussichtslos die Situation erscheint: man kann immer eine Lösung finden, wenn man ruhig bleibt. Plötzlicher Stress – auch wenn er manchmal ein normales und natürliches Gefühl ist – verwirrt dich. Atme tief ein und überzeuge dich selbst, dass alles gut gehen wird.

Sei selbstbewusst
Um mit Stress umgehen zu können, musst du an deine Fähigkeiten glauben. Schwierigkeiten können jederzeit auftreten – das Leben ist nicht immer rosig – also sei dir dessen bewusst und sei bereit, schnell eine Lösung für jedes auftretende Problem zu finden. Mangelndes Selbstvertrauen kann eine bereits schlechte Situation noch verschlimmern. Versuche, eine schnelle, aber kluge Lösung zu finden, die du anwenden kannst.

Lern, um Hilfe zu bitten
Angenommen, du bemerkst erst nach einiger Zeit, dass du im falschen Bus bist, und nicht in jenem, der dich ins Büro bringen wird. Welche möglichen Lösungen gibt es?
1.Sag dem Busfahrer, wo du hinmöchtest, und erkläre ihm deinen Fehler.
2.Frag einen hilfsbereiten Passagier um Hilfe und Rat, und steig an der nächsten Haltestelle aus.
3.Ruf deinen Supervisor im Büro an. Er oder sie wird dir bestmöglich helfen können.
Um Hilfe zu bitten, ist keine Schwäche – im Gegenteil, es zeigt davon, dass du bereit bist, dir deine Grenzen einzugestehen. Und vergiss nicht, ruhig zu bleiben, während du mit anderen interagierst.

Lern aus deinen Fehlern
Dir selbst die Schuld zu geben, bringt nichts. Versuch, dich zu überzeugen, dass du dich das nächste Mal besser konzentrieren und weitere Fehler vermeiden wirst. Wie jeder weiß, steckt das Leben voller Risiken und Ungewissheiten, die uns manchmal dazu bringen, falsche Entscheidungen zu treffen. Von deinen Fehlern und Fehlentscheidungen Abstand zu nehmen, hilft dir, zu wachsen. Wenn du dich die ganze Zeit auf dasselbe Problem konzentrierst, hast du keine Möglichkeit, dein Potential für persönliches Wachstum zu nutzen. Dich selbst zu quälen ist das Schlechteste, was du machen kannst.

Ist es wirklich eine komplexe Situation?
Wir müssen versuchen, die Dinge zu relativieren und aufhören zu denken, dass jede Situation komplex, abnormal oder kompliziert ist. Es ist nur ein weiteres Ereignis in deinem Leben, und du wirst damit fertig werden, genauso, wie du mit den anderen fertig geworden bist. Für jedes Problem gibt es eine Lösung; oder besser gesagt, es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen. Es geht nur darum, wie du dich entscheidest, um unerfreulichen Situationen zu entkommen, und nicht darum, dass du dich in der unerwünschten Situation befindest.. Das Beste ist, in die Zukunft zu blicken – rede dir ein, dass die gegenwärtige Lage nur vorübergehend ist und dass die Dinge bald in ihr Gleichgewicht zurückkehren werden.

Zusammenfassung
In der Evolution und natürlichen Auslese verschiedener Spezies haben diejenigen überlebt und sich weiterentwickelt, die am besten mit Stress umgehen konnten. Das ist der beste Grund, dich nicht vom Stress, der durch eine komplexe Situation ausgelöst wurde, erdrücken zu lassen, sondern zu versuchen, dieses Gefühl zu überwinden. Bleib cool!

Ein hervorragender Praktikumsbericht

Wenn du für ein Erasmus-Praktikum zugelassen wirst, wirst du am Ende deines Praktikums einen Bericht über deine Erfahrungen bei deiner Universität abgeben müssen, um Anrechnungspunkte zu bekommen. Dieser Bericht umfasst drei Teile: ein Überblick und grundlegende Informationen über die Firma, bei der du dein Praktikum absolviert hast; eine Zusammenfassung der ausgeführten Tätigkeiten, die speziellen Aspekte des Praktikums, die für dein Studium relevant sind sowie eine kritische Analyse der Probleme, die du hattest. Es ist wesentlich, dass der Bericht kurz und gut geschrieben ist.

Bei der Beschreibung des Unternehmens ist es wichtig, die Ziele der Firma zu erwähnen und wo sie ihren Hauptsitz hat. Andere nützliche Details könnten die Zahl der Länder sein, in denen die Firma aktiv ist, die Zahl der Angestellten und wie hoch der jährliche Umsatz ist.
Gib bei der Beschreibung deiner Aufgaben einen Überblick über die einzelnen Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten; erkläre, wie die Projekte, in denen du involviert warst, aufgebaut waren und welche Ausbildung dafür verlangt wird. Du solltest ausführlich über die Durchführung deiner Arbeit berichten. Erwähne dafür die wichtigsten Daten, Formeln oder Software, die du erstellt oder verwendet hast und gib die Namen und Funktionsweise der verwendeten Maschinen und Geräte an.
Der dritte Teil deines Berichts besteht aus einer Beschreibung, wie diese Arbeitserfahrung zur Entwicklung deiner Karriere, deinen Zielen, deinem persönlichen Wachstum und der Wahl deiner zukünftigen Ausbildung oder Arbeit beigetragen hat. Suche aus all den Kursen, die zu besucht hast, jene aus, die dir am meisten oder am wenigsten bei deinem Praktikum geholfen haben. Beschreibe die Unterschiede zwischen deiner Ausbildung und den von dir verlangten Tätigkeiten beim Praktikum und beurteile, wie viel des Gelernten du anwenden konntest. Bewerte auch, wie zufrieden du persönlich warst und ob du diese Praktikumsstelle anderen weiterempfehlen würdest oder nicht.
Beschreibe im letzten Absatz des Hauptteils die Hindernisse, denen du dich gegenüber gesehen hast. Vielleicht gab es Herausforderungen, denen du dich nicht gewachsen fühltest oder du hast in einem Umfeld gearbeitet, das deinen Erwartungen nicht gerecht wurde. Auf jeden Fall solltest du betonen, dass du trotzdem Professionalität gezeigt und versucht hast, eine Lösung zu finden, die sowohl für dich als auch für deinen Arbeitgeber vertretbar war.

Was den Schreibstil betrifft, solltest du kürzere Absätze vor längeren bevorzugen. Baue die Absätze um einen Einleitungssatz herum auf und schweife nicht ab. Leite die wichtigsten Sätze und Absätze mit Bindewörtern ein, um die Gedanken des Lesers in eine bestimmte Richtung zu führen. Verwende Aktiv statt Passiv, vor allem wenn du von deinen Leistungen erzählst. Die richtige Verwendung von Satzzeichen macht deinen Text übersichtlich. Schreibe in einem ehrlichen und aufrichtigen Ton, vor allem in der Zusammenfassung, wo du den Wert des Praktikums für dich selbst beurteilst.
Vergiss nicht den Anhang: dort kannst du Auszüge deiner schriftlichen Arbeiten, Evaluationsbriefe und andere Dokumente beifügen. Du solltest nur das hinzufügen, was du in einem anderen Teil deines Berichts direkt erwähnt hast. Sei also selektiv und wähle nur die angemessensten und besten Arbeiten aus.

Wenn dein Universitätsvertreter deinen Bericht liest, sollte er klar verstehen, was deine Leistungen während des Praktikums waren. Sei also gründlich und mach eine vollständige Aufzählung, damit dein Praktikum so schnell wie möglich anerkannt wird. Es ist empfehlenswert, deinen Bericht bereits während des ersten Monats vorzubereiten. Mach dir jeden Tag Notizen über deine Aufgaben, sodass du ein Muster hast, dem du folgen kannst, und deinen Bericht schnell schreiben kannst. Je nachdem, wie viele Anrechnungspunkte du brauchst, muss dein Bericht zwischen drei und zwanzig Seiten umfassen. Du solltest dein Augenmerk auf neue oder einzigartige Erfahrungen legen, vor allem im Rahmen der Ziele des Praktikums. Dein Bericht gibt dir auch die Möglichkeit, nach Ende deiner Arbeitserfahrung die wichtigsten Aspekte noch einmal zusammenzufassen und deine eigenen Gedanken zum Programm zum Ausdruck zu bringen.

Das Studentenleben im Vereinigten Köngireich : Die Perspektive einer Insiderin

Ich habe mein ganzes Leben lang in Großbritannien gelebt und bin seit zwei Jahren Studentin an der Universität von Stirling, Schottland. Während dieser Zeit habe ich entfernt von zu Hause gewohnt und studiert und bin in eine Kultur eingetaucht, die man “Studentenleben” nennt. Natürlich unterscheidet sich das Studentenleben von Ort zu Ort, aber ich glaube, es gibt einige wesentliche Punkte, die auf alle britischen Universitäten zutreffen. Mir persönlich gefallen alle Aspekte meines Studienalltags hier in Großbritannien und ich würde es zweifelsohne anderen weiterempfehlen.

Zuerst die Theorie: In Schottland dauert es vier Jahre, einen normalen Hochschulabschluss, ein sogenanntes honours degree, zu erlangen, in England drei. Dreijährige Programme sind auch in anderen Teilen Großbritanniens, in Wales und Nordirland verbreitet. Es gibt die Option, in Schottland einen Abschluss ohne Spezialisierung zu machen, der drei Jahre dauert, aber die vierjährige Variante ist üblicher.

Es ist wahrscheinlich, dass man bezahlen muss, um als Ausländer in Großbritannien studieren zu dürfen. Wenn man allerdings eine bestimmte Anzahl von Jahren in Schottland gelebt hat, bevor man sich bewirbt, muss man keine Studiengebühren zahlen. Als EU-Bürger kann man auch andere Rabatte bekommen, da die Heimuniversität bis zu 50% der Studiengebühren übernimmt. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben oder während der Ausbildung von einer Firma gesponsert zu werden.

Als Nächstes: Ein Tag an einer typisch britischen Universität. Der Stundenplan einer Woche wird eine Mischung aus Vorlesungen und Seminaren (auch Tutorien genannt) beinhalten. Für jedes Semester wirst du eine vorgeschriebene Anzahl an Modulen (Klassen) auswählen müssen – zwischen zwei und zehn, je nachdem, wie intensiv sie sind. Wenn du deine Module auswählst, werden einige verpflichtend für deine Studienrichtung sein, aber oft haben Studenten eine gewisse Freiheit bei der Auswahl ihrer zusätzlichen Fächer. Im Gegensatz zu anderen Universitäten in Europa muss man keinen Sprachkurs besuchen, außer es wird für deinen Studienabschluss verlangt.

Nun zu den Studentenheimen: Alle Universitäten werden dir dazu raten, für dein erstes Jahr in ein Studentenheim zu ziehen. Dadurch kannst du neue Leute kennenlernen, Freunde finden und lernen, wie alles abläuft. Studentenheime unterscheiden sich voneinander in der Größe, dem Design und der Anzahl an Leuten, mit denen du deine Unterkunft teilst. In meinem ersten Jahr lebte ich auf einem Korridor mit 15 anderen und wir alle teilten uns die Küche, was mir gefiel, da ich so viele Leute kennenlernte. In einem Studentenheim zu wohnen ist eine großartige Erfahrung – alle befinden sich in der gleichen Situation, müssen erst Fuß fassen und versuchen, Freunde zu finden. Auch dein Sozialleben wird davon profitieren, schließlich finden die besten Partys in Studentenheimen statt!

Ein anderer wichtiger Aspekt des Studentenlebens im Vereinigten Königreich ist es, unter der Woche auszugehen. Bars und Nachtclubs haben oft spezielle Partys für Studenten mitten in der Woche, mit niedrigen Eintrittspreisen und günstigen Getränken. In meiner Universität zum Beispiel sind die Dienstage und Donnerstage die Tage, an denen man ausgeht. Natürlich sollte man am nächsten Tag noch in der Lage sein, seine Vorlesungen zu besuchen, aber es ist eine Tradition und man muss nicht bis zum Wochenende warten, um auszugehen und mit seinen Freunden Spaß zu haben.

Ein wichtiger Teil des britischen Studentenlebens sind Universitätsclubs und Sportteams. Viele Universitäten haben lustige Vereine wie zum Beispiel den “Club der Schokoladeliebhaber”, denen man beitreten kann, um neue Freunde zu finden, sich zu treffen und gemeinsam Spaß zu haben. Es gibt auch ernsthaftere Clubs wie zum Beispiel den Businessclub, die nützlich für dein Studium sein können. Wer einem Sportverein beitritt, wird Freunde finden und nimmt an Wettbewerben teil. Ich bin zum Beispiel dem Cheerleading-Club beigetreten und es war wirklich ein guter Weg, um neue Leute kennenzulernen.

Nach Großbritannien zu kommen, um auf deinen Abschluss hinzuarbeiten, ist nicht nur gut für deinen Lebenslauf, sondern auch eine großartige persönliche Erfahrung. Die Studentenkultur umfasst vor allem einen sozialen Aspekt. Du wirst die Möglichkeit haben, ständig neue Leute kennenzulernen und einen großen Freundeskreis aufzubauen. Britische Universitäten haben eine großartige Kultur, in die du eintauchen kannst – ich habe es gemacht und empfehle es unbedingt weiter.

No risk, no fun

Endlich ist die Schule zu Ende und die Ferien beginnen. Einerseits nutzen viele Schüler und Studenten ihre Freizeit, um sich zu entspannen und in den Urlaub zu fahren. Natürlich ist das ihr gutes Recht und sie haben diese Auszeit verdient. Andererseits gibt es junge Menschen, die bereits damit beginnen wollen, an ihrer Zukunft zu arbeiten, und daher Praktika bei den verschiedensten Unternehmen absolvieren. Beide Arten, Zeit zu verbrigen, sind nett, aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, etwas anderes zu machen? Etwas, was nicht jeder macht? Wie wäre es damit, dein eigenes Unternehmen zu gründen?

Für manche ist es eine beängstigende Vorstellung, ein ganzes Unternehmen zu besitzen, aber es kann eine großartige Möglichkeit sein, an einem Projekt zu arbeiten, das dich wirklich begeistert. Du musst keine Million von der Bank ausleihen und für eine Firma deine gesamte Existenz riskieren. Du kannst klein beginnen, mit einem niedrigeren Startkapital. Wenn du zum Beispiel zu Hause Kleidung produzierst und sie über das Internet verkaufst, ist nicht so viel Startkapital notwendig. Dein eigener Chef zu sein bedeutet, viele Freiheiten zu haben. Du kannst arbeiten, wann immer du willst und entscheidest selbst, wie du verschiedene Probleme lösen wirst.

Es ist kein Zufall, dass die reichsten 2% aller Erwachsenen mehr als die Hälfte des gesamten Reichtums besitzen (laut einer Studie, die vom Institut für Entwicklungsökonomie der Universität der Vereinten Nationen herausgegeben wurde). Um ein besonderes Leben zu führen (zumindest, was Geld betrifft), muss man ein Unternehmer sein – und dafür kannst du den Grundstein legen, während du noch die Schule besuchst.

Mit einer positiven mentalen Einstellung kannst du alles erreichen. Es klingt vielleicht naiv, aber du wirst überrascht sein, was du schaffen kannst, wenn du die Dinge aus dem richtigen Blickwinkel betrachtest. Wer weiß…vielleicht besitzt du in der Zukunft eine Firma und hast deine eigenen Angestellten. Dann kannst du deine Führungsqualitäten zeigen, was sehr spannend ist – viel aufregender, als ein einfacher Angestellter zu sein.

Natürlich hat das Unternehmerdasein auch viele negative Aspekte, aber für jedes Problem gibt es eine Lösung. Scheue dich nicht davor, andere Leute oder deine Angestellten nach ihrer Meinung oder nach Ratschlägen zu fragen. Das zeigt nicht von Schwäche, sondern von Stärke – jeder großartige Manager wird bestätigen, dass ein guter Chef professionelle Leute anstellt, die in einem bestimmten Bereich besser als er selbst sind.

Wenn wir nie die ausgetretenen Pfade verlassen, werden wir nie erfahren, wie abenteuerlich das Leben sein kann und wie packend ein Adrenalinkick ist. No risk, no fun.

Auf Wiedersehen Erasmus, Hallo Erasmus+

Was neu ist

Du denkst darüber nach, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren? Jetzt ist die beste Zeit dafür, denn Erasmus, das weltbekannte Programm für lebenslanges Lernen, wurde dieses Jahr verbessert. Das neue Programm heißt Erasmus+. Lasst uns zusammenfassen, was neu ist.

Was ist Erasmus?
Erasmus ist ein europäisches Programm, das Stipendien und Beihilfen für die Mobilität von Studenten und Mitarbeitern von Universitäten bereitstellt. Die verbesserte Version Erasmus+ bietet nicht mehr nur die Chance, im Ausland zu studieren, sondern auch Freiwilligenarbeit zu leisten und Arbeitserfahrung zu gewinnen. Erasmus+ ist ein riesiges Projekt, das alle sieben gegenwärtigen Programme vereint: Erasmus, Leonardo, Grundtvig und Comenius – die zusammen das Programm für lebenslanges Lernen bilden – sowie Edulink, Alfa, Tempus und Erasmus Mundus – die zusammen mit den vorher genannten das internationale Programm für höhere Ausbildung (International Higher Education Programme) bilden.

Warum?
Die Ziele von Erasmus+ sind Fähigkeiten zu verbessern sowie die Ausbildung und Jugendarbeit zu modernisieren – all das, während man internationale Erfahrungen sammelt. Tatsächlich ist das Hauptziel, die Ausbildungs- und Arbeitswelt zu verbinden, um Qualifikationsdefiziten vorzubeugen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Das ist besonders relevant, um die Probleme, die Europa in den letzten Jahren hatte, in Angriff zu nehmen: sechs Millionen junge Europäer sind arbeitslos – manche Länder haben eine Jugendarbeitslosigkeitsrate von über 50% – gleichzeitig gibt es aber zwei Millionen freie Arbeitsstellen, meistens wegen ungenügender Qualifikationen, wie Arbeitgeber berichten. Die Chance, ein neues Land, neue Leute und neue Kulturen kennenzulernen ist ein Motivationsschub, der vielleicht dazu beiträgt, die Zahl der Studienabbrecher zu verringern und die Beschäftigungsquoten zu erhöhen.

Was ist neu?
1) Erasmus+ bietet nicht nur Studenten, die noch immatrikuliert sind, sondern auch Absolventen (bis zu zwölf Monate nach deren Abschluss) die Möglichkeit, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.
2) Jeder hat Anspruch auf zwölf Monate Erasmus im Ausland. Wenn du schon von einem Erasmus-Stipedium für weniger als zwölf Monate profitiert hast, kannst du noch einmal mit Erasmus ins Ausland gehen. Wenn du zum Beispiel schon für drei Monate mit Erasmus im Ausland warst, kannst du dich für weitere neun Monate bewerben.
3) Die Höhe des Zuschusses ist auf einem dreistufigen Modell aufgebaut und reicht von 430€ bis 480€, abhängig von den Lebenshaltungskosten im Gastland.
4) Neben den verschiedenen Studienrichtungen wird auch ein neues Feld abgedeckt: Sport. Erasmus+ wird Sportprojekte unterstützen und Herausforderungen wie Doping, Rassismus, Gewalt und Spielmanipulation in Angriff nehmen.

Größere Zahlen
Erasmus+ wurde nicht nur qualitativ durch bessere und modernere Bewerbungsverfahren verbessert, sondern auch quanitativ. Erstens beträgt das neue Budget mehr als 14,7 Milliarden Euro, was ein Anstieg von 40% ist und Engagement der EU zeigt, in diese Bereiche zu investieren. Zweitens wurde die Zahl der zu vergebenden Stipendien fast verdoppelt: In den letzten sieben Jahren hat Erasmus 2,5 Millionen Europäern ermöglicht, ins Ausland zu gehen, während Erasmus+ diese Möglichkeit mehr als 4 Millionen Europäern bieten will. 125.000 Institutionen und Organisationen sind an der Umsetzung dieser Initiative beteiligt.

Wo?
Bewerber und Gastländer sind:
-Mitgliedsstaaten der Europäischen Union
-andere europäische Länder, die nicht EU-Mitglieder sind, zum Beispiel Norwegen, die Schweiz, Island, Liechtenstein, Mazedonien und die Türkei
-an einer begrenzten Anzahl von Projekten sind auch andere Länder beteiligt, zum Beispiel Russland, osteuropäische Länder und Länder am Mittelmeer wie Tunesien und Marokko.

Voraussetzungen
Voraussetzungen sind immer in den Bestimmunen der Institution, bei der du dich bewirbst, aufgelistet. Sie können je nach Gastgeberinstitution verschieden sein, also informiere dich gut.

Erasmus+ ist also eine noch bessere Möglichkeit geworden, eine einmalige Erfahrung in einer internationalen Umgebung zu machen. Egal ob Ausbildung oder Sport, Arbeit oder Freiwilligendienst – die Chancen sind größer, die Regeln zur Förderung einfacher und benutzerfreundlicher, die Zuschüsse fairer und angemessener. Lass dir diese Möglichkeit nicht entgehen!

Wie man bei der Arbeit Spaß hat

Wie es der amerikanische Professor Randy Pausch so prägnant formulierte: “Never, ever underestimate the importance of having fun – unterschätze nie die Bedeutung des Spaßes.” Spaß zu haben, oder zumindest mit seiner Arbeit zufrieden zu sein, ist außerordentlich wichtig. Oft vergisst man, dass die Freude an der Arbeit Priorität hat und sieht sie als ein entferntes, unerreichbares Ideal. Denk darüber nach: Wenn du Spaß an der Arbeit hast, wird sich das positiv auf deine Produktivität und die Art, wie du neue Aufgaben in Angriff nimmst, auswirken. Deinen Arbeitstag zu genießen, sollte oberste Priorität haben. Hier sind einige Tipps, um sicherzustellen, dass du dein Lächeln während deines gesamten Arbeitstags behältst:

Professionell zu sein bedeutet nicht, keinen Humor zu haben
Kollegen, die miteinander lachen können sind Kollegen, die gut zusammenarbeiten. Professionalität ist wichtig, aber man muss nicht immer ernst sein. Indem du mit deinen Kollegen Spaß hast und ihr gemeinsam lacht, wird es viel einfacher, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Wenn ihr zum Beispiel in der Gruppe eine Präsentation erstellt, müssen sich eure Gespräche nicht ausschließlich um die Aufgabe drehen. Eine ungezwunge Brainstorming-Sitzung, bei der gemeinsam gelacht wird und Geschichten erzählt werden, während man natürlich auch die Arbeit bespricht, führt oft zu den besten Ideen. Ein gemeinsamer Sinn für Humor ist ein Weg, um sich mit Leuten auf Anhieb gut zu verstehen, und wenn du dich unter deinen Kollegen wohlfühlst, ist es einfacher, ihnen deine Ideen mitzuteilen. Miteinander zu spaßen – auf eine Art, die jeder lustig finden kann – wird Wunder für deine Zufriedenheit wirken. Behalte deinen Sinn für Humor auch auf der Arbeit und das Lächeln wird dir nicht schwerfallen.

Ernennt ein Eventkomittee, das lustige Aktivitäten nach der Arbeit organisiert
Wenn ihr auf der Arbeit ein Eventkomittee habt, könnt ihr Ideen für lustige Aktivitäten vorschlagen, die ihr gemeinsam als Büro-Kollegen unternehmt. So habt ihr etwas, auf das ihr euch freuen könnt. Gemeinsame Ausflüge oder auch etwas so einfaches wie ein Basketballspiel nach der Arbeit helfen dir, Beziehungen zu deinen Arbeitskollegen aufzubauen, und führen vielleicht dazu, dass ihr Freunde werdet. Wenn du die Leute, mit denen du zusammenarbeitest, kennst und magst, fühlst du dich im Büro wohl und weniger einsam. Hier bei Internship-UK erkennen wir die Bedeutung von Spaß bei der Arbeit an und haben ein Eventteam, das fast jedes Wochenende etwas für uns organisiert, zum Beispiel Tagesausflüge, Fußballturniere oder nächtliche Barbecues. Man hat das Gefühl, ein Team zu sein, das zusammen arbeiten und Spaß haben kann, was uns auf jeden Fall mit Freude arbeiten lässt.

Gestaltet Meetings lustiger
Es macht niemandem Spaß, wenn Meetings immer demselben langweiligen Muster folgen. Das macht es schwierig, dem Thema zu folgen und davon begeistert zu sein. Wenn Meetings Spaß machen, ist es einfacher, motiviert zu sein und einen Beitrag zur Diskussion zu leisten. Sogar eine humorvolle Anekdote zu Beginn eines Meetings zu erzählen, kann es lustiger für alle machen. Hier bei Internship-UK findet am Ende jedes Tages ein Meeting statt, das wir Workshop nennen. Alle kommen zusammen und wir lernen normalerweise Wege, um unsere Kommunikation, Körpersprache und Herangehensweise an Vorstellungespräche zu verbessern. Diese Meetings sind nie langweilig und wir arbeiten am Team-Building mit Hilfe von Quiz und Wettbewerben wie “wer kann die größte Seifenblase machen”.

Organisiert ein “Witz des Tages”-Programm
Diese kleine Informalität zu Tagesbeginn kann Wunder wirken. Wenn du deinen Tag mit einem Lächeln beginnst, hast du eine positive Einstellung und du kannst die ersten Aufgaben mit Freude in Angriff nehmen. Hier bei Internship-UK gibt es einen “Witz des Tages”, tägliche Nachrichten und ein inspirierendes Zitat. Das schweißt uns zusammen, da wir alle diese täglichen Updates lesen und schätzen.

Das Wichtigste ist, Freude an den kleinen Dingen, die im Büro passieren, zu haben. Ja, du hast vielleicht eine schwierige Aufgabe vor dir, aber wenn du regelmäßig Pausen machst und mit deinen Kollegen Spaß hast, um deine Batterien wieder aufzuladen, wird es nur halb so schlimm. Internship-UK arbeitet mit einer positiven mentalen Einstellung (positive mental attitude, PMA) und Spaß an der Arbeit hat bei uns oberste Priorität, genauso wie es auch bei dir sein sollte.

Wie man mit den fünf häufigsten Problemen bei Praktika umgeht

Der Sommer hat begonnen und du bist bereit für dein Praktikum. Hoch motiviert betrittst du die Eingangshalle der Firma, für die du während deiner Ferien arbeiten wirst. Doch schon nach einigen Tagen bemerkst du, dass sich dein Job sehr stark von deinen Erwartungen unterscheidet. Kein Grund zur Verzweiflung – hier findest du Lösungen für die fünf häufigsten Probleme während eines Praktikums.

  1. Dein Praktikum ist nicht das, was du erwartet hast
    Du dachtest, du würdest interessantere Aufgaben bekommen? Dein Zimmer ist winzig und muffig? Du musst 12 Stunden am Tag arbeiten? Dein gesamtes Praktikum ist einfach nicht so, wie du es gewollt hättest?
    Der beste Weg, um diese schrecklichen Umstände zu vermeiden, ist, deine Arbeitsbedingungen im Vorhinein zu klären. Wenn du diese Chance verpasst hast, kannst du noch immer mit deinem Supervisor sprechen. Stelle aber sicher, dass du auf eine positive Art mit ihm oder ihr kommunizierst. Zeig, dass du am Erfolg der Firma interessiert und lernwillig bist. Normalerweise will dein Supervisor, dass dein Praktikum eine positive Erfahrung wird. Wenn du deine Bedürfnisse und Erwartungen klar darstellst, wird er oder sie dir höchstwahrscheinlich helfen, die Situation zu verbessern.
  2. Du liegst mit deinem Supervisor im Streit
    Manchmal scheint es so, als ob dein Supervisor dich nicht mögen würde, da er oder sie immer die entgegengesetzte Meinung vertritt und nichts, was du machst, richtig zu sein scheint. In diesem Fall ist es wichtig, sich zu erinnern, dass es normal ist, verschiedene Ansichten zu haben. Mit widersprüchlichen Haltungen umzugehen ist eine gute Erfahrung für dich und du kannst davon viel für deine Zukunft lernen. Versuche, Einfühlungsvermögen zu zeigen und versetze dich in die Situation deines Supervisors. Wenn du beide Seiten des Konflikts betrachtest, ist es einfacher, einen Kompromiss zu finden.
  3. Langeweile
    Du fühlst dich unterfordert und hast bereits vor der Mittagspause alle deine Aufgaben erledigt/beendet? Dieses Problem ist nicht sehr schwierig zu lösen. Frag einfach deine Kollegen, ob sie eine Aufgabe für dich haben oder ob du ihnen mit irgendetwas helfen kannst. Wenn sie nichts für dich zu tun haben, kannst du auch Kollegen aus anderen Abteilungen um Arbeit fragen. Falls wirklich niemand eine Aufgabe für dich hat, nutze deine Zeit vernünftig. Lies ein Buch, das mit deinem Berufsfeld in Zusammenhang steht, oder suche zusätzliche Informationen im Internet. Du wirst bestimmt etwas Sinnvolles zu tun finden.
  4. Du bekommst keine klaren Anweisungen
    Dein Supervisor hat dir alle Aufgaben für den Tag gegeben. Trotzdem weißt du nicht, was du tun sollst, weil er oder sie die Aufgaben nicht deutlich genug erklärt hat. Manche glauben, ständig nachzufragen stört den Supervisor, aber du solltest dich nicht davor fürchten, Fragen zu stellen. Dein Supervisor wird verstehen, dass du noch kein Profi bist und noch nicht so viel Erfahrung wie die anderen hast. Dennoch solltest du aufmerksam zuhören, wenn dir etwas erklärt wird – mach dir zum Beispiel Notizen. Ansonsten musst du immer wieder dieselben Fragen stellen, was deinen Supervisor schließlich wirklich ärgert.
  5. Du bekommst nicht genug Feedback
    Wenn du deine Aufgaben verstehst und das richtige Arbeitspensum zu erledigen hast, aber kein Feedback bekommst – weder positiv noch negativ – kann das sehr demotivierend sein. Aber auch dieses Problem kann man einfach lösen: Frag deinen Supervisor, wie du deine Arbeit verbessern könntest oder was er oder sie von deiner Leistung hält. Der beste Weg, um regelmäßig Feedback zu bekommen, ist ein wöchentliches Meeting zu organisieren, in dem man seine Meinungen austauscht.

Networking: Der Schlüssel zum Erfolg?

Warum ist es wichtig für unsere Karriere, Kontakte zu knüpfen?
Eine einfache Statistik zeigt, wie nützlich Networking sein kann: Lediglich 2 – 4 % der Personen, die online nach einem Job suchen, finden tatsächlich einen, mehr als 80 % der Arbeitssuchenden, die von einem ihrer Kontakte weiterempfohlen wurden, finden einen Arbeitsplatz. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie viel Einfluss die Nutzung deiner Kontakte auf deine Jobsuche haben kann.

Um dein Netzwerk voll ausnutzen zu können, musst du allerdings einige Regeln und Hinweise kennen, um deine Erfolgschancen zu steigern.

Wie bildet man ein Netzwerk?
Indem man soziale Plattformen nutzt: Die professionellste und nützlichste mit unternehmerischem Zweck ist Linked In. Diese Plattform erlaubt es dir, dein professionelles Netzwerk auf freie und einfache Weise aufzubauen, am Anfang mit Personen, die du direkt kennst, danach durch das eigentliche Networking. Zuallererst solltest du Personen auflisten, die du kennst: Freunde, Kollegen, Familie, alle Kontakte, die dir auf professionelle Art und Weise helfen können, direkt oder nicht.

Wie nutze ich es?
Bei deiner Jobsuche wirst du sehen, wie nützlich Linked In sein kann. Suche nach jemandem in deinem Netzwerk, der in dem Arbeitsfeld arbeitet, an dem du interessiert bist. Wenn niemand mit deinen Interessen übereinstimmt, dann kannst du nach jemandem im Netzwerk deiner Bekannten suchen und deine Freunde darum bitten, dich Personen vorzustellen, welche die gleichen Netzwerkinteressen und -ideen haben. Wenn du Erfolg dabei hast, ein so genanntes Network Interview zu führen, solltest du Folgendes tun: Stelle dich selbst vor, aber wie? Hier musst du deine Kommunikationsfähigkeiten einsetzen. Die Person anzurufen, ist dabei am besten, nachdem du ihnen eine private Nachricht auf Linked In geschickt hast – auf professionelle Art und Weise selbstverständlich. Normalerweise ist der beste Weg, eine Konversation mit jemandem zu beginnen, den du nicht kennst, deine beruflichen Interessen, deine Projekte und das Arbeitsfeld oder das Unternehmen, nach dem du suchst, zu beschreiben. Danach solltest du lediglich einige Fragen darüber und über die Erfahrungen der Person stellen (normalerweise lieben Menschen es, über ihre Arbeit zu reden!). Diese Person könnte dir großartige Hinweise und essentielle Informationen liefern. Oftmals, wenn der Austausch für euch beide angenehm gewesen ist, wird dir diese Person einen weiteren Kontakt für dein Projekt weiterempfehlen.

Wie fährt man fort?
Ein sehr wichtiger Punkt, den du verstehen musst, ist, dass es Zeit braucht, um Kontakte zu knüpfen, und dass du aktiv daran beteiligt sein musst. In anderen Worten musst du das tun, was andere Leute für dich tun: sei dazu bereit, anderen in deinem Netzwerk zu helfen. Es ist eine Win-Win-Strategie! Dir wird geholfen, wenn du hilfst etc. So funktioniert das Ganze. Und danach solltest du daran denken, in regem Kontakt mit deinem Netzwerk zu bleiben, indem du Wünsche oder einfach nur Glückwünsche an deine Kontakte verschickst, wenn sie befördert werden, und indem du die Entwicklung deiner momentanen und früheren Kollegen verfolgst. Du musst aktiv an deinem Netzwerk beteiligt sein und konsequent beim Management von genau diesem sein.

Jetzt nimm deine Karriere in die eigene Hand!